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Betten Raymond Hildesheim
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Seit mehr als 200 Jahren steht Betten Raymond für qualitativ hochwertige Bettwaren, Matratzen, Lattenroste und alles Weitere rund um den gesunden Schlaf.
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Der SV Bavenstedt hat zum Auftakt der neuen Landesliga-Saison einen Dämpfer kassiert. Gegen Aufsteiger VfR Evesen unterlag die Mannschaft von Trainer Michael Jarzombek auf eigenem Platz mit 2:3 (0:2).
Dabei erwischte Bavenstedt einen gebrauchten Tag und machte sich das Leben gegen einen disziplinierten, aber keineswegs übermächtigen Gegner vor allem selbst schwer.
„Wir haben heute ein ganz schwaches Spiel gezeigt“, brachte Jarzombek seine Gemütslage nach dem Schlusspfiff auf den Punkt. Evesen habe zwar diszipliniert agiert, Bavenstedt aber eigentlich nicht vor große Probleme gestellt. „Wir haben uns leider wieder vor Probleme gestellt“, so der Trainer. Vor allem die eigene Leistung mit dem Ball und in den Zweikämpfen bereitete ihm Sorgen.
Dabei hatte Bavenstedt durchaus Möglichkeiten, früh in Führung zu gehen. In der ersten Halbzeit kam der Gastgeber mehrfach zu Chancen, die Abschlüsse waren jedoch zu ungenau. Stattdessen schlug Evesen auf der anderen Seite zu. In der 31. Minute brachte Shaalan Khairi die Gäste mit 1:0 in Führung. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Cedric Schroeder auf 2:0 (41.). Während Bavenstedt seine Möglichkeiten nicht nutzen konnte, zeigte sich der Aufsteiger effektiv.
„Wir waren über 90 Minuten sehr pass- und zweikampfschwach“, kritisierte Jarzombek. Auch beim Nachsetzen habe seine Mannschaft „sehr, sehr schwach“ agiert. Das machte sich auch beim dritten Gegentreffer unmittelbar nach der Pause bemerkbar. In der 48. Minute traf Luca Sanapo zum 3:0 für Evesen. Aus Sicht des Trainers waren sowohl das erste als auch das dritte Gegentor die Folge individueller Fehler, während der zweite Treffer aus einer Standardsituation resultierte.
Erst nach rund 65 Minuten fand Bavenstedt nach Jarzombeks Einschätzung überhaupt richtig in die Partie. „Wir haben ungefähr 65 Minuten gebraucht, um irgendeinen Rhythmus in das Spiel zu finden“, sagte der Trainer. Danach zeigte die Mannschaft allerdings eine Reaktion und gab sich trotz des deutlichen Rückstands nicht auf.
Rudi Hasso verkürzte in der 65. Minute auf 1:3 und plötzlich war Bavenstedt wieder im Spiel. In der Folge boten sich den Gastgebern weitere große Möglichkeiten. Zwischen dem ersten und zweiten eigenen Treffer ließ Bavenstedt nach Aussage des Trainers gleich „drei 100-prozentige Torchancen“ liegen – jeweils frei vor dem gegnerischen Tor.
Auch deshalb konnte Jarzombek seiner Mannschaft trotz der schwachen Leistung zumindest die Moral nicht absprechen. „Wir haben trotzdem versucht, das Unmögliche möglich zu machen“, erklärte er. Der Einsatz in der Schlussphase wurde schließlich noch mit einem weiteren Treffer belohnt: Max Wasl verkürzte in der 90. Minute auf 2:3. Für den Ausgleich reichte es trotz weiterer Bemühungen jedoch nicht mehr.
Für Jarzombek war die Niederlage deshalb vor allem eine Warnung zum Saisonstart. „Ein gebrauchter Tag“, lautete sein Fazit. Gleichzeitig wollte er die Niederlage nicht schönreden: „Nichtsdestotrotz sind wir enttäuscht.“ Positiv sei lediglich die Reaktion seiner Mannschaft nach dem 0:3 gewesen. Ansonsten habe die Partie deutlich gezeigt, woran Bavenstedt arbeiten muss. „Es ist die richtige Warnung zu Beginn der Saison“, sagte Jarzombek.



