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Der 24. Spieltag ist vorbei. Die Sv Alfeld liefern gegen den Tabellenführer ein Spiel auf Augenhöhe und die TuS GW Himmelsthür holen zwei Wichtige Punkte in Achim/Baden.
SV Alfeld – TSV Hannover Burgdorf II 34:36 (19:18)
Die SV Alfeld hat dem Tabellenführer TSV Burgdorf II in eigener Halle lange ein Spiel auf Augenhöhe geliefert, musste sich am Ende jedoch knapp mit 34:36 geschlagen geben.
Als Underdog gestartet, zeigte die SVA von Beginn an eine konzentrierte und engagierte Leistung. Die Partie blieb durchgehend ausgeglichen, der Abstand betrug nie mehr als drei Tore. Mit einer besonders stabilen Abwehr, angeführt von Colin Dorka, setzte Alfeld immer wieder Akzente, provozierte Fehlwürfe und technische Fehler beim Gegner und ging folgerichtig mit einer knappen 19:18 Führung in die Halbzeit.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel offen. Alfeld hielt das Niveau im Angriff, bekam jedoch insbesondere Fabrice-Joel Wolf in der Abwehr nur schwer in den Griff. Der Burgdorfer war mit 16 Treffern der prägende Spieler der Partie und konnte bereits mehrfach Einsätze im Profikader der Recken sammeln. Auf der Alfelder Seite überzeugte Malte Hansemann mit zehn Toren, während Bent Ole Krebs mit wichtigen Paraden dafür sorgte, dass die SVA bis in die Schlussphase im Spiel blieb.
Dort kippte die Partie dann aber zugunsten des Favoriten. Eine rote Karte für Abwehrchef Colin Dorka in den letzten Minuten schwächte Alfeld in der entscheidenden Phase. Burgdorf nutzte die Überzahl und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.
Trainer Leo Meomartino zeigte sich nach dem Spiel zwar enttäuscht, aber dennoch zufrieden:
Ich finde es extrem bitter, dass wir dieses Spiel ohne Punkte verlassen, weil die Mannschaft ein sehr gutes Spiel gemacht, stark gekämpft und vor allem defensiv gut gestanden hat, während wir die Situationen vorne gut ausgespielt haben. Ich kann der Mannschaft nur ein großes Lob machen, so wie sie es umgesetzt hat, war es insgesamt optimal. Die Enttäuschung ist trotzdem noch da, und mir tut es vor allem für die Jungs leid, das Spiel ohne Punkte zu beenden. Wir werden aber auf dieser Leistung aufbauen und im kommenden Spiel gegen Achim/Baden die Punkte holen, die wir für den Klassenerhalt brauchen, dafür werden wir alles daransetzen, die notwendigen Punkte einzufahren.
SV Alfeld: Malte Hansemann (10 Treffer), Fynn Thorge Risch (6), Joris von Losch (5), Pascal Schuldes, Knut Friedemann Stasch und Sören Lange (je 4) und Arthur Laubenstein (1).
SG Achim/ Baden – TuS GW Himmelsthür 31:32 (14:17)
TuS GW Himmelstür gewinnt ein umkämpftes Auswärtsspiel bei der SG Achim/ Baden mit 31:32 und sichert sich zwei enorm wichtige Punkte im Abstiegskampf.
Über die gesamte Spielzeit entwickelte sich ein enges Duell auf Augenhöhe, in dem sich keine Mannschaft entscheident absetzen konnte. In der ersten Halbzeit konnten sich die Grün-Weißen schon 3:7 absetzen, aber die Gastgeber kämpften sich zurück in die Partie und kamen auf 8:8 heran. Bis zur Habzeit konnten sich die Himmelsthürer dann aber wieder mit einem kleinen Lauf auf 14:17 absetzen.
Auch in der zweiten Halbzeit blieb die Partie offen. Rund zehn Minuten vor Schluss lag Himmelsthür plötzlich aber mit vier Toren 30:26 hinten, kämpfte sich jedoch zurück ins Spiel und glich die Partie wieder aus. Krumwiede und Hollstein mit jeweils 10 und 7 treffern, sowie die Torhüter des TuS GW Himmelsthür prägten das Spiel maßgeblich.
Kurz vor Schluss beim Stand von 30:30 gingen die Gastgeber durch Felix Kaiser mit 31:30 in Führung. Das schockte den TuS jedoch nicht und sie drehten durch zwei Treffer von Maxi Ahrenbeck die Partie wieder auf 31:32. Die letzten zwei Minuten fiel auf beiden Seiten kein Treffer mehr, sodass das Team von Trainer Kilian Kraft den wichtigen Vorsprung über die Zeit rettete. Mit diesem Auswärtssieg verschafft sich das Team im direkten Duell zweier Tabellennachbarn wichtige Luft im Abstiegskampf.
TuS GW Himmelsthür: Justus Krumwiede (10 Treffer), Maximillian Hollstein (7), Florian Most (5), Maximillian Ahrenbeck (4), Ben Hardy Ehlers (3), Christopher Kollmann (2) und Keanu Brandes (1).

