Kommentar

"Wem der Profifußball zu teuer wird..."

25. Januar 2022, 15:39 Uhr

VfV misst sich bald in der Meisterrunde der Regionalliga. Foto: Maximilian Willke

Ein Kommentar zur Preiserhöhung von Streamingdienst DAZN und einer Alternative namens Amateursport. 

Das Streaming-Portal DAZN, das unter anderem die Freitags- und Sonntagspartien der Fußball Bundesliga überträgt und zudem große Teile der UEFA Champions League, passt seine Preisstruktur zum 01. Februar an.

Nun sollte die Schuld nicht allein bei DAZN gesucht werden, denn auch Sky verlangt eine Menge Geld für ihr Angebot, hinzu kommt beispielsweise noch Amazon Prime oder Telekom Magenta Sport. Sport- und insbesondere Fußballfans kommen demnächst also auf hohe monatliche Kosten, um nahezu alle Live-Übertragungen zu sehen. 

Doch es gibt einen Ausweg und der heißt ‚Rand- und Amateursportarten‘. Randsportarten soll hier nicht negativ gemeint sein, jedoch stehen viele Sportarten im Schatten von König Fußball.
Die Volleyball-Bundesliga der Männer zum Beispiel entschied sich im vergangenen Sommer gegen ein PayWall-Angebot von Sport1 und setzte stattdessen auf kostenfreie Berichterstattung durch das BounceHouse. 

Natürlich lassen sich die Volleyball Bundesliga und die Fußball Bundesliga nicht vergleichen, doch zumindest dürften die Volleyball-Fans eher erfreut sein über die Neuerungen als die Fußballfans über die „Preisanpassungen“, wie sie DAZN selbst nennt.

Eine weitere Alternative kann der lokale Amateursport sein. Man denke nur an den VfV Borussia 06 Hildesheim. Die ‚Domstadtelf‘ lieferte in der diesjährigen Regionalliga-Saison teils sehr beeindruckende Heimspiele, aber auch in den tieferen Ligen wird Unterhaltung geboten. Und die Sportvielfalt in Hildesheim ist groß. Ob Handball, Football, Tennis, Tischtennis und und und:

Wem der Profifußball zu teuer wird, dem sei der lokale Amateursport mit Bratwurst und Kaltgetränk ans Herz gelegt!

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