Die Hildesheim Invaders haben ihr White Out Game gegen die Berlin Rebels souverän mit 26:2 (6:0, 0:0, 6:0, 14:2) gewonnen. Vor 1.184 Zuschauern im Helios Homefield überzeugten die Gastgeber vor allem mit einer starken Defensivleistung und ließen der Berliner Offense über weite Strecken kaum Möglichkeiten zur Entfaltung.

Bereits im ersten Viertel übernahmen die Invaders die Kontrolle. Nach mehreren kraftvollen Läufen von Jeremie Kwanzambi Beni brachte Quarterback Karon Johnson die Gastgeber mit einem Sieben-Yard-Lauf erstmals in die Endzone und sorgte für die 6:0-Führung. Im zweiten Abschnitt blieben weitere Punkte aus. Dafür dominierte die Hildesheimer Defense und setzte die Berliner Offense immer wieder unter Druck. Besonders Defensive Lineman Julien Thompson erwischte einen starken Tag, sorgte mehrfach für Druck auf den Berliner Quarterback und hatte damit maßgeblichen Anteil daran, dass die Rebels kaum ins Spiel fanden.

Nach der Halbzeit legten die Invaders nach. Nelson Hughes fand Paul Terjung mit einem Touchdownpass in der Endzone, wodurch Hildesheim auf 12:0 erhöhte. Die Gastgeber kontrollierten die Partie weiterhin und gingen mit einer komfortablen Führung in das Schlussviertel. Dort machte Hildesheim endgültig alles klar. Johnson erhöhte mit einem 14-Yard-Touchdownlauf auf 18:0. Wenig später fand er erneut Paul Terjung in der Endzone. Jeremie Kwanzambi Beni verwandelte anschließend die Two-Point-Conversion zum 26:0. Berlin kam zwar noch zu zwei Punkten, am deutlichen Heimsieg der Invaders änderte das jedoch nichts.

„Unsere Defense hat heute von Beginn an den Ton angegeben und mit viel Energie gespielt. Julien Thompson hat dabei ein wirklich überragendes Spiel gemacht“, lobte Cheftrainer Marcus Herford seine Verteidigung. Gleichzeitig hob er die offensive Effizienz hervor: „Es war wichtig, dass wir offensiv in den entscheidenden Momenten da waren.“

Auch neben dem Spielfeld war das White Out Game ein Erfolg. Die Tombola zugunsten der Nexxt Talents Stiftung stieß auf großen Zuspruch. Unter anderem wechselten signierte Invaders-Shirts und gebrandete Footballs von MTB den Besitzer. Spieltagspartner TDM sorgte zudem für attraktive Gewinne für die Most Valuable Player. Mit dem deutlichen 26:2-Erfolg setzten die Invaders damit auch vor heimischer Kulisse ein Ausrufezeichen und konnten sich insbesondere auf ihre starke Defense verlassen.