Im Niedersachsenpokal war schon in der ersten Runde Endstation für die Oberliga-Fußballer des VfV 06 Hildesheim. Gegen den BSV Rehden schied der VfV nach Elfmeterschießen aus.

Der VfV Borussia 06 Hildesheim kann sich ab sofort voll und ganz auf die Oberliga konzentrieren. Im Niedersachsenpokal sind die Hildesheimer nämlich schon in der ersten Runde ausgeschieden. Am Freitagabend verlor das Team von Trainer Ridha Kitar gegen den Dauerrivalen BSV Rehden mit 4:5 nach Elfmeterschießen. Nach 90 Minuten hatten die gut 700 Zuschauer in einem langweiligen Spiel wenige Torchancen gesehen. Insbesondere der VfV war in der ersten Halbzeit erschreckend schwach in der Offensive. Keinen einzigen Torschuss konnten die Hildesheimer verzeichnen. Die Defensive ließ aber auch nicht viel zu und so ging es nach 45 Minuten torlos in die Kabine. Der VfV startete im Wunschsystem von Trainer Kitar mit einer Viererkette und einem Vierermittelfeld. Im Sturm begannen zunächst Mahdi Biso und Mick Gudra. Torjäger Louis Malina saß zunächst, wohl aus disziplinarischen Gründen, nur auf der Bank. Malina wurde nach einer Stunde eingewechselt, für mehr Torgefahr konnte der gebürtige Herzberger auch nicht sorgen und so blieb es beim torlosen Unentschieden nach 90 Minuten. Das Elfmeterschießen musste die Entscheidung bringen. Die ersten Schützen verwandelten auf beiden Seiten recht sicher. Ausgerechnet der fünfte und letzte VfV-Spieler scheiterte vom Punkt. Kapitän Mohammad Baghdadi konnte Rehdens Keeper Daniel Banfalvi nicht bezwingen und damit war das Spiel verloren. Der Saisonauftakt ist für den VfV in die Hose gegangen und der Traum vom lukrativen Einzug in den DFB-Pokal endete dieses Mal ganz früh. In der Oberliga starten die Hildesheimer am kommenden Wochenende mit einem Auswärtsspiel in die Saison. Beim SC Spelle-Venhaus wird es auch kein Spaziergang für die Hildesheimer.