Beim SV Betheln/Eddinghausen endet nach vielen Jahren eine prägende Trainerära. Malte Petzold verlässt den Fußballverein nach insgesamt zwölf Jahren als verantwortlicher Trainer. Bereits Anfang April einigten sich Verein und Trainer im beiderseitigen Einvernehmen auf ein Auslaufen der Zusammenarbeit zum 30. Juni 2026. Am letzten Spieltag der vergangenen Saison wurde Petzold offiziell verabschiedet.

Titelbild: Malte Petzold bei der Verabschiedung. Foto: SV Betheln Eddinghausen

Spartenleiter Uwe Krause, der seit mehr als 30 Jahren die Sparte leitet und vor Petzold selbst Trainer der ersten Mannschaft war, blickt mit großer Dankbarkeit auf die gemeinsame Zeit zurück. Petzold war zunächst vom 1. Januar 2011 bis zum 30. Juni 2016 Trainer und kehrte anschließend vom 1. Juli 2019 bis zum 30. Juni 2026 erneut auf die Trainerbank zurück.

„Wir waren der Meinung, die Mannschaft benötigt neue Impulse und auch Malte wollte eine Pause vom Trainergeschäft nehmen“, erklärt Krause. Besonders hebt er hervor, dass Petzold stets den Verein in den Vordergrund gestellt und „herausragende Arbeit geleistet“ habe.

Die Nachfolge ist bereits geregelt: Günter Wißerodt und Rolf Nowacki übernehmen künftig gemeinsam die Verantwortung für die Mannschaft. Günter war bereits unter Petzold als Co-Trainer tätig und genießt innerhalb des Teams großes Vertrauen. Da er die Aufgabe nicht allein übernehmen wollte, führte der Verein Gespräche mit seinem früheren Weggefährten Rolf Nowacki, der zuletzt bei den Sportfreunde Osterwald war. Schließlich einigten sich beide darauf, die Mannschaft gleichberechtigt zu betreuen.

„Beide bringen sehr viel Erfahrung mit und werden der Mannschaft sicherlich einen Push geben“, ist Krause überzeugt. Damit startet der SV Betheln/Eddinghausen in der 1. Kreisklasse Staffel B mit einem neuen Trainerduo in die Saison 2026/27.