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Wir suchen folgende Fachkräfte: Exam. Pflegefachkraft, Altenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in und Kinderkrankenpfleger/in
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Sieben Tore in 25 Minuten, ein klarer Finalsieg und zwei Platzverweise kurz vor Schluss: Der SV Bavenstedt hat den Kehrwieder-Cup 2026 gewonnen.
Vor rund 100 Zuschauern setzte sich der Landesligist am Samstagnachmittag im Finale gegen den neuen Bezirksligisten VfR Germania Ochtersum mit 8:2 (7:2) durch und feierte den Turniersieg vor heimischem Publikum.
Dabei sah es zunächst überhaupt nicht nach einem deutlichen Erfolg der Bavenstedter aus. Ochtersum, das sich im Halbfinale gegen den TSV Giesen nach einem 1:1 nach 60 Minuten im Elfmeterschießen durchgesetzt hatte, erwischte den besseren Start und ging nach 17 Minuten durch einen Doppelschlag von Philipp Timkov mit 2:0 in Führung.
Der SV Bavenstedt, der ohne Cheftrainer Michael Jarzombek und Co-Trainer Ali Varol auskommen musste, beide befanden sich im Urlaub, ließ sich davon allerdings nicht beeindrucken. Stattdessen übernahm der Landesligist das Kommando und drehte die Partie innerhalb von nur 25 Minuten komplett.
Manager Gerd Celnik, der an der Seitenlinie die Verantwortung übernahm, sah eine furiose Offensivphase seiner Mannschaft. Sandro-Jose Padial (20., 29. und 39. Minute), Cedric Jahnel (32., 41. und 45. Minute) sowie Max Wasl (37. Minute) sorgten dafür, dass Bavenstedt bereits zur Halbzeit mit 7:2 führte. Gleich drei Treffer fielen nach Standardsituationen.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie ausgeglichener. Ochtersum zeigte Moral und kam unter anderem durch einen Kopfball von Christian Engel zu einer guten Möglichkeit. Auf der anderen Seite konnte Ochtersums Torwart Kilian Blanke mehrere Distanzschüsse parieren. Insgesamt verlor die Begegnung allerdings etwas an Tempo und verflachte zunehmend.
Vier Minuten vor dem Ende sorgte dann eine Szene abseits des Fußballgeschehens für Aufregung. Nach einer Meinungsverschiedenheit zwischen Bavenstedts Louis Garbelmann und Ochtersums Wael Ismail kam es zu Schubsereien. Auch Waels Bruder Mohamed Ismail mischte sich in die Situation ein. Der Schiedsrichter zeigte anschließend beiden Ismail-Brüdern die glattrote Karte. Garbelmann blieb ohne persönliche Bestrafung.
Der Unparteiische begründete die Entscheidung mit einem Griff an den Hals. Die Szene sorgte allerdings für Diskussionen, da sich einige Zuschauer mehr Fingerspitzengefühl in dieser Situation gewünscht hätten. Beide Ismail-Brüder verpassen nun den Saisonstart. Den Schlusspunkt setzte schließlich Ole Bentlage, der in der Schlussphase den 8:2-Endstand herstellte.
Bei der anschließenden Siegerehrung wurden außerdem die besten Spieler des Turniers ausgezeichnet. Als bester Torwart wurde Marcell Gatzemeyer vom TSV Giesen geehrt. Die Torjägerkanone ging an Max Wasl vom SV Bavenstedt, während Sandro-Jose Padial zum besten Spieler des Kehrwieder-Cups 2026 gewählt wurde.




