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Wir haben euch auf Instagram nach den Spieler:innen der Handballsaison gefragt. Hier ist die Top 7, abgestimmt von den Followern auf Instagram.
Titelbild: Theresa Scherbanowitz
TW: Leon Krka (HC Eintracht Hildesheim)
Der Rückhalt des Drittligisten zeigte auch in dieser Saison, welch Qualität er hat. Glänzte mit starken Paraden und gab seiner Mannschaft oft den wichtigen Rückhalt. Dabei bleiben vor allem die Derbys, gegen die Sportfreunde Söhre in der Hinrunde und vor 5000 Zuschauern bei seinem Ex-Club in Braunschweig, hängen, wo Leon Krka sein Tor zunagelte. Da er sein Vertrag um zwei Jahre verlängerte, können die HC-Fans in den nächsten Spielzeiten weitere Paraden von ihm bejubeln. Insgesamt stimmten 59% von euch für den HC-Keeper.
LA: Lothar von Hermanni (SG Börde Handball)
Mit 61% fiel auch auf Linksaußen eure Entscheidung deutlich aus. Nach einer langen Ärä bei Eintracht Hildesheim kehrte Lothar von Hermanni zu seinem Jugendverein, der heutigen SG Börde zurück. Aufgrund personeller Engpässe half der Linksaußen zu Beginn auch oft im Rückraum aus. In der Rückrunde agierte er dann aber wieder auf seiner Stammposition und hatte mit seinen vielen Toren, oft auch aus schwierigen Situationen, maßgeblichen Anteil, dass die Börde-Adler bis zum letzten Spieltag nach einer verkorksten Hinrunde noch um den Klassenerhalt spielten. Am Ende reichten von Hermanni’s 123 Saisontore in 22 Spielen aber nicht zum Klassenerhalt. Künftig wird er mit der SG in der Verbandsliga auf Torejagd gehen.
RL: Antonia Westland (Eintracht Hildesheim Frauen)
143 Tore in 19 Spielen, drittbeste Werferin der Oberliga und 40% der Stimmen. Auch in dieser Saison war Antonia Westland DIE Leistungsträgerin bei den Eintracht-Frauen. Die Rückraumlinke nahm nach dem Abstieg aus der Regionalliga und den damit verbundenen Kaderumbruch viel Verantwortung auf sich und ging im Rückraum voran. Strahlte dabei immer viel Torgefahr aus und brachte die ein oder andere Abwehr zum Verzweifeln. Dank ihren Toren gelang der sportliche Klassenerhalt, auch wenn sich die Mannschaft für einen Abstieg und Neuanfang in der Verbandsliga entschied. Westland wird die Eintracht im Sommer nach einigen Saisons aber verlassen.
RM: Piet Möller (HC Eintracht Hildesheim)
Was für eine Saison von Piet Möller. Auch wenn es sportlich für den HC nicht gut lief, überzeugte einer immer wieder mit starken Auftritten und vielen Toren. Fehlte zu Beginn der Saison noch verletzt, fand dann aber richtig stark in die Saison und avancierte sogar zum neuen Siebenmeterwerfer. 226 Saisontore, davon 117 vom Siebenmeterstrich: Zweitbester Werfer der Staffel Nord/Ost. Ob 15 Tore in einem Spiel, oder Siebenmetertor in letzter Sekunde und im letzten Spiel für die Eintracht: Möller war Mr. Zuverlässig in dieser Saison und steht mit 41% verdient in der Top 7. Es bleibt abzuwarten, wie und ob der HC seine Qualitäten in der nächsten Saison ersetzen wird, denn Möller kehrt zu seinen Heimatverein HSG Ostsee zurück.
RR: Niklas Ihmann (Sportfreunde Söhre)
Auf Rückraumrechts setzte sich Niklas Ihmann mit 61% deutlich durch. Der Linkshänder traf in dieser Saison 120 mal. Er ist weiterhin einer der Leistungsträger bei den Sportfreunden und absolvierte in dieser Saison alle Spiele. Trotz des Abstiegs mit den Sportfreunden gehörte Ihmann auf seiner Position zu den gefährlicheren Spieler der Liga, zeigte, dass sein Team sich auf ihn verlassen kann und wird auch in der Regionalliga kommende Saison viel Verantwortung übernehmen.
RA: Rika Pape (SG Börde Handball Damen)
Eine Rechtshänderin auf Rechtsaußen? Auf höherem Niveau eher ungewöhnlich, doch Bördes Rika Pape zeigt, dass man auch so sehr torgefährlich sein kann. Mit 102 Toren auf Rang 13 der Liga und zweitbeste Werferin der Börde-Damen, zudem treffsicher vom Siebenmeterstrich und so als eine der erfahrenden Spielerinnen im jungen Bördeteam, eine Spielerin, die auf Rechtsaußen still voranging. Auch sie setzte sich mit 64% deutlich auf dieser Position durch und kann sich über die Nominierung freuen.
KM: Norman Kordas (Sportfreunde Söhre)
Als Kreisläufer erzielte Norman Kordas mit 126 Toren die zweitmeisten Tore in der Abstiegssaison der Sportfreunde aus Söhre. Sowohl im Angriff aufgrund seiner Torgefahr, als auch in der Deckung ein Eckpfeiler des Sportfreunde-Teams. Nicht nur durch seine starken Leistungen sondern auch durch seine Mentalität auf dem Spielfeld hat er sich mit der Zeit zu einen der Identifikationsfiguren in Söhre entwickelt. Mit 44% der Stimmen setzte er sich knapp, aber verdient auf der Kreisläufer-Position durch.
Trainer: Laura & Jan Philip Naß (SG Börde Handball Damen)
Das Trainerteam steht stellvertretend für die überragende Aufsteigersaison und mit deutlichen 68% völlig verdient in dieser Aufstellung. In der ersten Oberligasaison belegten die Börde-Damen einen starken vierten Tabellenplatz und erreichten frühzeitig das Saisonziel: den Klassenerhalt. Das Trainerteam, dass nun seit einigen Saisons tätig ist, schaffte es zudem, die vielen, jungen Spielerinnen weiterzuentwickeln und ein echtes Team zu formen, welches einen sehr ansehnlichen Handball spielt. Unter dem Trainerteam Naß erarbeitete sich die SG, dass beste Frauenteam in der Region zu werden, sodass sich zur kommenden Saison weitere talentierte Spielerinnen der SG anschließen werden. Es bleibt gespannt abzuwarten, wie der Weg der Börde-Damen in den kommenden Jahren verlaufen wird.


