Der VfV hat am Samstag beim SC Spelle mit 0:3 verloren. Interessanter sind da schon die aktuellen Kaderplanungen für die neue Saison.

Die Oberligasaison ist für die Fußballer des VfV 06 Hildesheim seit einigen Spieltagen gelaufen. Während Atlas Delmenhorst am Samstag die Meisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga feiern konnte, geht es für den VfV nur noch um die Goldene Ananas. Die Hildesheimer werden die Spielzeit 2025/2026 wohl auf dem vierten Tabellenplatz beenden. Ärgerlich, denn in dieser Saison war sicher mehr drin. Aber in der Rückrunde spielten die Hildesheimer zu wechselhaft, fast schon, wie eine launische Diva, die mitunter mehr mit sich selbst beschäftigt war. Für Platz zwei, der die Teilnahme an der Aufstiegsrunde bedeutet kommen die VfVer auch nicht mehr in Frage. Den Platz machen der 1. FC Germania Egestorf/Langreder und der Heeslinger SC unter sich aus. Der VfV ergab sich am Samstag im Auswärtsspiel beim SC Spelle-Venhaus seinem Schicksal. Bei der 0:3-Niederlage hatten die Hildesheimer keine Chance. Jetzt gilt es für die VfVer die Saison anständig zu Ende zu bringen, dafür gibt es noch zwei Möglichkeiten.

Elias Beck kommt mit Regionalligaerfahrung vom BSV Rehden

Unterdessen haben die VfVer die ersten personellen Weichen für die kommende Saison gestellt. Während Cenay Üzümcü, Mick Gudra und Louis Malina noch einen Vertrag für 2026/2027 besitzen, wurde mit Eigengewächs Jo Tewes um ein Jahr verlängert. Am Samstag wurde dann auch der erste Neuzugang vorgestellt. Flügelspieler Elias Beck wechselt vom BSV Rehden zum VfV 06. Beck kommt mit der Erfahrung von 84 Oberligaspielen in Rehden und Egestorf zum VfV. Darüber hinaus spielte er für BW Lohne in der Regionalliga Nord und für Jahn Regensburg II in der Bayernliga. Seine Ausbildung absolvierte er bei Hannover 96, und spielte dort 50 Bundesligapartien im U-19 und U-17-Bereich. Daher kennt Beck auch den VfVer Mick Gudra. Unser Fotograf hatte scheinbar im März schon eine Vorahnung. Beim Rehdener Gastspiel in Hildesheim unterhielten sich Beck und Gudra nach dem Spiel (Titelfoto). Zwei Abgänge hat der VfV auch schon zu verzeichnen. Wie berichtet zieht es Robin Wedemeyer zu Arminia Hannover und Maxi Kohl wechselt zum MTV Wolfenbüttel.