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Über 26 Jahre Erfahrung im Bereich Präzisions- und Zerspanungstechnik.
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Die Hildesheim Invaders haben zum Saisonauftakt der effect ENERGY German Football League ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Vor 1.577 Zuschauern auf dem Homefield dominierte das Team von Head Coach Marcus Herford die Allgäu Comets nach Belieben und feierte am Ende einen deutlichen 58:6-Erfolg (23:0 / 14:0 / 7:0 / 14:6).
Schon rund um das Spiel wurde den Fans beim „SPARKASSE HGP GAMEDAY“ einiges geboten. Gemeinsam mit der Sparkasse HGP hatten die Verantwortlichen ein umfangreiches Rahmenprogramm organisiert. Besonders spektakulär: Vier Fallschirmspringer brachten den Spielball ins Stadion. Dazu sorgten Gewinnspiele, eine Sammelaktion, die Nationalhymne sowie die Übergabe eines Spendenschecks für beste Football-Atmosphäre auf dem Homefield.

Auf dem Feld übernahmen die Invaders anschließend sofort die Kontrolle. Die Defense setzte die Gäste aus Kempten früh enorm unter Druck. Gleich beim ersten Punt der Comets blockten die Hildesheimer den Ball, ehe Jannik Consentino in der Endzone zum ersten Touchdown der Saison vollendete. Paul Krause verwandelte den Extrapunkt sicher zum 7:0.
Kurz darauf meldete sich Quarterback Nelson Hughes eindrucksvoll zurück. Nach langer Verletzungspause fand er Wide Receiver Paul Terjung mit einem 89-Yard-Touchdown-Pass, der die Zuschauer früh begeisterte. Die Defense der Invaders blieb weiter dominant und ließ den Gästen kaum Luft zum Atmen. Besonders Neuzugang Kyle Kitchens sorgte immer wieder für Probleme in der Offensive der Allgäu Comets und setzte Quarterback Brad Jones konstant unter Druck.
Nach einem eroberten Fumble durch Frank Haering bauten die Invaders ihre Führung weiter aus. Hughes bediente diesmal Kyle Kitchens selbst mit einem Touchdown-Pass zum 21:0. Wenig später erhöhte ein Safety auf 23:0, nachdem ein weiterer missglückter Punt der Gäste in der Endzone landete.

Auch im zweiten Viertel blieben die Hildesheimer klar überlegen. Running Back Matti Probst sorgte mit zwei weiteren Touchdowns früh für die Vorentscheidung. Erst fing er einen Pass von Hughes in der Endzone, anschließend trug er den Ball selbst zum nächsten Score in die Endzone. Mit einer deutlichen 37:0-Führung gingen die Invaders in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel knüpften die Gastgeber nahtlos an ihre starke Leistung an. Nelson Hughes erzielte per Lauf den nächsten Touchdown zum 44:0, ehe die Invaders begannen, einigen Spielern Pausen zu geben. Hendrick Scharnbacher übernahm auf der Quarterback-Position und führte die Offensive souverän weiter.
Im Schlussviertel kamen die Allgäu Comets durch einen Touchdown-Pass auf Gabe Quigley zumindest noch zu Punkten, der Extrapunkt wurde jedoch geblockt. Die Invaders blieben trotzdem weiter konzentriert. Scharnbacher fand Thies Surma zum nächsten Touchdown, ehe Montrell Jackson mit einer Interception inklusive Return in die Endzone den Schlusspunkt zum 58:6-Endstand setzte.
Head Coach Marcus Herford zeigte sich nach dem Auftaktsieg zufrieden: „Das Ergebnis ist schön, aber wichtiger war mir die Art und Weise, wie wir gespielt haben. Gute Teams gewinnen Spiele – große Teams gewinnen auf die richtige Art. Genau daran wollen wir uns messen.“ Gleichzeitig lobte er den Kampfgeist der Gäste, die trotz des deutlichen Rückstands nie aufsteckten.

Auch Nelson Hughes zog nach seinem erfolgreichen Comeback ein positives Fazit. Vier Touchdown-Pässe sowie ein weiterer Touchdown per Lauf standen für den Quarterback am Ende zu Buche. „Es hat sich unglaublich gut angefühlt, wieder auf dem Feld zu stehen. Natürlich gibt es noch Dinge, die wir verbessern können, aber dieser Auftakt macht definitiv Lust auf mehr“, erklärte Hughes nach der Partie.
Mit dem deutlichen Erfolg übernehmen die Hildesheim Invaders direkt die Tabellenführung in der GFL Nord. Bereits am kommenden Wochenende wartet mit dem Auswärtsspiel bei Aufsteiger Regensburg Phoenix die nächste Aufgabe.


