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Am letzten Spieltag der Oberliga der Frauen im Handball konnten die Aufsteigerinnen aus Börde ihre starke Debutsaison krönen. Die Eintracht Damen unterliegen den Aufsteigern aus Northeim und gehen freiwillig den Schritt in die Verbandsliga.
Foto Titelbild: Adrian Spieler
SG Börde Handball – HSG Schaumbur 43:34 (20:15).
Die SG Börde Handball Damen haben ihre Debütsaison in der Oberliga mit einem überzeugenden Heimsieg beendet. Gegen die HSG Schaumburg setzte sich das Team mit 43:34 (20:15) durch und krönte damit eine herausragende Spielzeit mit dem vierten Tabellenplatz.
Von Beginn an übernahmen die Gastgeberinnen die Kontrolle und spielten mit viel Tempo und Spielfreude. Bereits zur Pause hatte sich die SG Börde einen komfortablen Fünf-Tore-Vorsprung erarbeitet, der im zweiten Durchgang weiter ausgebaut wurde. Vor allem offensiv zeigte sich die Mannschaft in Torlaune: Marisa Gutsche war mit zehn Treffern beste Werferin, Hannah Bartels steuerte sechs Tore bei. Auf Seiten der Gäste überzeugte Mandy Mohrland mit acht Treffern, während Antonia Bruns und Anna Occhipinti jeweils siebenmal erfolgreich waren.
Auch kleinere Schwächen im Gegenstoßspiel konnten die Börde-Damen an diesem Tag nicht stoppen. Im Gegenteil: In der zweiten Halbzeit entwickelte sich eine Partie, in der nahezu jede Spielerin Akzente setzen konnte und die Gastgeberinnen den Vorsprung souverän verwalteten.
Trainerin Laura Naß zeigte sich nach Abpfiff rundum zufrieden: „Das Spiel stand personell gesehen unter keinem guten Stern. Allerdings kannten wir diese Situation bereits aus der Hinserie und entsprechend entspannt gingen wir in das Spiel. Die Zielsetzung war klar: Revanche für die Hinspielpleite in Schaumburg, das letzte Spiel genießen und die Saison bestmöglich zu Ende bringen. Das gelang uns über 60 Minuten fast problemlos.“
Mit dem Erfolg unterstreicht die SG Börde eine beeindruckende Entwicklung in ihrer ersten Oberliga-Saison. „Insgesamt war das eine Wahnsinns Saison. Als Aufsteiger war es das Ziel, die Klasse zu halten. Dass wir am Ende mit Platz vier aus der Saison gehen, damit hat vorher niemand gerechnet“, so Naß weiter. Besonders die Rückrunde habe gezeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt: „Lediglich zwei Spiele wurden verloren, am Ende folgt eine Serie von sechs Siegen.“
Mit dem vierten Platz und einer starken Serie im Saisonendspurt setzen die Börde-Damen ein deutliches Ausrufezeichen und gehen mit viel Rückenwind in die kommende Spielzeit. Die nächste Saison mit schon drei feststehenden Verstärkungen wird in Börde also mit Spannung erwartet.
Northeimer HC – Eintracht Hildesheim 35:25 (20:10).
Die Eintracht Hildesheim Damen haben ihr letztes Saisonspiel in der Oberliga klar verloren. Beim Meister und Aufsteiger Northeimer HC unterlag die Mannschaft mit 25:35 (10:20).
Dabei hielt Eintracht die Partie zunächst offen. Bis zur elften Minute blieb das Spiel beim Stand von 6:7 ausgeglichen, ehe Northeim mit einem 10:1-Lauf früh die Weichen auf Sieg stellte. Zur Pause lagen die Hildesheimerinnen bereits deutlich mit zehn Toren zurück.
Auch im zweiten Durchgang gelang es Eintracht nicht mehr, entscheidend heranzukommen. Der Rückstand pendelte sich zwischenzeitlich bei elf bis dreizehn Treffern ein, ehe am Ende eine klare 25:35-Niederlage zu Buche stand. Beste Werferin auf Seiten der Gäste war Antonia Westland mit zehn Toren, während bei Northeim Anika Kilian (neun Treffer) und Marie Barnkothe (sieben) herausragten.
Für die Eintracht-Damen endet damit eine schwierige Saison auf dem drittletzten Tabellenplatz. Unabhängig davon hat sich der Verein entschieden, in der kommenden Spielzeit freiwillig den Schritt in die Verbandsliga zu gehen und sich dort neu aufzustellen.
Auch personell stehen Veränderungen an: Trainer Phillip Wäger wird den Verein verlassen, zudem könnte Leistungsträgerin Antonia Westland diesen Schritt mit ihrem Freund mitgehen. Nach dem bereits eingeleiteten Umbruch im Sommer will sich die Mannschaft nun in einer Liga tiefer weiterentwickeln und mittelfristig neu angreifen.
