Der HC Eintracht Hildesheim hat sein Auswärtsspiel bei der HSG Ostsee N/G eindrucksvoll für sich entschieden. In der Ostholsteinhalle in Grömitz setzte sich die Eintracht nach einer starken Leistung in Abwehr und Angriff souverän mit 39:26 (20:11) durch. Rund 50 mitgereiste Fans sorgten dabei für lautstarke Unterstützung.
Die Eintracht startete mit Wesemann im Tor sowie Jonas, Wäger, Hanemann, Juric, Billepp und Quedenbaum in die Partie. Im Angriff kam zunächst Jakub Tonar für Petar Juric ins Spiel. Nach der frühen 1:0-Führung der Gastgeber glich Billepp postwendend zum 1:1 aus. Bereits in den Anfangsminuten wurde deutlich, dass Torhüter Jan Wesemann einen starken Tag erwischt hatte. Er parierte unter anderem einen Siebenmeter von Harms sowie mehrere weitere Abschlüsse der Hausherren und gab seiner Mannschaft damit früh Sicherheit. Über Tonar, Wäger und Quedenbaum (per Siebenmeter) setzte sich die Eintracht nach sieben Minuten auf 4:1 ab. Gegen die offensiv ausgerichtete Deckung der Gäste fand die HSG kaum Lösungen. Nach dem 9:5 durch Jonas hielt Wesemann erneut einen Siebenmeter von Harms. Beim Stand von 11:6 nahm die HSG in der 19. Minute die erste Auszeit. Die Eintracht blieb jedoch konsequent und effizient im Abschluss und erspielte sich bis zur 23. Minute eine 15:9-Führung. Kurz vor der Pause entschärfte Wesemann einen weiteren Strafwurf, sodass der HC eine verdiente 20:11-Halbzeitführung mit in die Kabine nahm.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst von vielen Unterbrechungen und Zeitstrafen geprägt. In der 39. Minute nahm Daniel Deutsch beim Stand von 24:16 die erste Auszeit für die Gäste. Anschließend setzte sich die Eintracht weiter ab: Je zwei Treffer von Stoehr und Billepp sorgten in der 43. Minute bereits für eine Zehn-Tore-Führung (27:17). Die HSG fand in dieser Phase keine Mittel mehr gegen das druckvolle Spiel der Eintracht und musste sich zunehmend geschlagen geben. In der 46. Minute sah Farschchi nach einer Rangelei die Rote Karte. Den Schlusspunkt setzte Müller zum 39:26-Endstand. Erfolgreichste Werfer auf Seiten der Eintracht waren Tonar (8 Tore), Quedenbaum (7/5) und Billepp (5). In der Defensive ragten insbesondere Petar Juric als Abwehrchef sowie Jan Wesemann als sicherer Rückhalt im Tor heraus.


