Am 25. Spieltag der Kreisliga hat sich der FC Concordia Hildesheim mit einem Sieg im Aufstiegsrennen zurückgemeldet.

FC Concordia Hildesheim – SSV Elze 3:2 (1:0).

Der FC Concordia Hildesheim erwischte den besseren Start und war von Beginn an die aktivere Mannschaft. Früh erspielte man sich mehrere hochkarätige Chancen: Sowohl Marlon Laubinger als auch Mustafa Bido scheiterten jeweils im Eins-gegen-Eins am gegnerischen Schlussmann, zudem traf Danino Laubinger aus etwa 20 Metern lediglich den Pfosten. In der 23. Minute folgte dann die verdiente Führung. Nach einem Handspiel entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter, den Danino Laubinger sicher zum 1:0 verwandelte. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Concordia das spielbestimmende Team, versäumte es jedoch zunächst, die Führung auszubauen. So kam der SSV Elze in der 60. Minute eher überraschend zum Ausgleich: Nach einem hohen Ball unterlief der Concordia-Defensive ein Fehler bei der Ballannahme, den Mensur Berisha eiskalt zum 1:1 nutzte. Die Antwort der Gastgeber ließ allerdings nicht lange auf sich warten. In der 75. Minute setzte sich der eingewechselte Alpay Badir stark gegen mehrere Gegenspieler durch und brachte Concordia erneut in Führung. Nur fünf Minuten später fiel die Vorentscheidung: Geburtstagskind Roberto Cid-Valdés wurde erneut vom auffälligen Badir in Szene gesetzt. Badir ließ auf der rechten Seite mehrere Gegenspieler stehen, spielte dann in die Mitte auf Cid-Valdés, der den Torwart umkurvte und zum 3:1 einschob. In der Nachspielzeit kam Elze noch einmal heran: Dennis Schumann traf per sehenswertem Dropkick aus rund 35 Metern zum 3:2. Am verdienten Heimsieg der Concorden änderte dieser Treffer jedoch nichts mehr.

Concordia-Spieler Mustafa Bido enteilt dem Elze-Verteidiger Ali Hennaoui.

SV RW Ahrbergen – RSV Achtum 6:0 (4:0).

Der Tabellenführer SV RW Ahrbergen wurde seiner Favoritenrolle in der Kreisliga eindrucksvoll gerecht und feierte einen klaren 6:0-Heimsieg gegen schwache Achtumer. Von Beginn an dominierten die Gastgeber das Geschehen und gingen bereits in der vierten Minute in Führung: Henrik Preiß setzte sich stark durch und erzielte das 1:0. In der 21. Minute legte Preiß nach und schnürte seinen Doppelpack. Nach einem Zuspiel von Nils Pliske behauptete er sich erneut gegen seinen Gegenspieler und traf zum 2:0. Kurz darauf erhöhte Aaron Ludewig per Freistoß aus rund 25 Metern auf 3:0, als er den Ball präzise im Torwarteck unterbrachte. Noch vor der Pause stellte Nils Krüger auf 4:0. Auch im zweiten Durchgang änderte sich am Spielverlauf nichts. Ahrbergen blieb deutlich überlegen, ließ zunächst jedoch weitere gute Chancen durch Levi Sklarek und Nils Pliske ungenutzt. In der 55. Minute erhöhte Ludewig nach einer Ecke per Kopf auf 5:0. Nur zehn Minuten später traf Erik Fuhrmann nach einem Angriff über die linke Seite mit einem platzierten Abschluss zum 6:0 (65.). Sein erster Treffer im Ahrberger-Dress.Die Gäste aus Achtum blieben über weite Strecken ungefährlich und kamen erst nach dem fünften Gegentreffer zu einer nennenswerten Offensivaktion. Insgesamt hätte der Sieg für Ahrbergen bei besserer Chancenverwertung sogar noch deutlicher ausfallen können. Damit rutschen die Achtumer auf den vorletzten Tabellenplatz ab.

FSV Algermissen – Spvgg. Hüddessum/Machtsum 0:0.

Der FSV Algermissen und die Spvgg. Hüddessum/Machtsum trennten sich in einer Begegnung zweier personell geschwächter Mannschaften torlos mit 0:0. Über weite Strecken war die Partie von wenigen Torchancen geprägt. Algermissen hatte zwar deutlich mehr Ballbesitz, fand gegen die tief stehenden und kompakt verteidigenden Gäste jedoch kaum Lösungen im Offensivspiel. Im ersten Durchgang blieben klare Möglichkeiten auf beiden Seiten weitgehend aus. „Uns ist wenig eingefallen“, gab der FSV-Trainer Michael Lang zu. Auch nach der Pause änderte sich am Spielverlauf nur wenig. Die beste und zugleich größte Chance der Partie hatten die Gastgeber in der 60. Minute, als Anderson Kipre per Kopf lediglich den Pfosten traf. Darüber hinaus fehlte es beiden Teams weiterhin an Durchschlagskraft im Angriff. Die Gäste aus Machtsum wurden vor allem nach Standardsituationen gelegentlich gefährlich, konnten daraus jedoch keine zwingenden Abschlüsse generieren. Am Ende stand ein leistungsgerechtes Unentschieden. Algermissens Trainer Michael Lang zog ein nüchternes Fazit: „Die Machtsumer haben sich den Punkt aufgrund ihrer starken, kämpferischen Leistung verdient.“

HüMax-Torwart Moritz Landsberg fängt eine Flanke ab. Foto: Bernward Jarzembski

PSV GW Hildesheim – SV Alfeld II 1:4 (1:1).

Der PSV GW Hildesheim musste nach zuletzt vier Spielen ohne Niederlage wieder eine Pleite hinnehmen und unterlag der zweiten Mannschaft des SV Alfeld am Ende deutlich mit 1:4. Dabei begann die Partie aus Sicht der Gastgeber vielversprechend. Auch ohne Trainer Frank Leitermann, der sein letztes Spiel Sperre absaß, startete der PSV gut und ging früh in Führung: Bereits in der freuten Minute traf Kim-Kevin Keunecke zum 1:0. In der Folge hatten die Gastgeber die Partie weitestgehend im Griff und erspielten sich weitere gute Möglichkeiten. Allerdings versäumte es der PSV, die Führung auszubauen. „Wir müssen da eigentlich das 2:0 oder sogar 3:0 machen. Alfeld war am Anfang sehr unsicher, das haben wir nicht genutzt“, so die Einschätzung von Leitermann. Stattdessen kamen die Gäste zurück ins Spiel. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß am Strafraumrand war die PSV-Defensive unsortiert, sodass Alessandro Schaper in der 30. Minute zum 1:1 ausgleichen konnte. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich die Partie dann zunehmend zugunsten der Gäste. In der 59. Minute brachte Robert Bathel den SV Alfeld II erstmals in Führung. Nur vier Minuten später erhöhte erneut Schaper auf 1:3. Beide Treffer sorgten für Diskussionen, da sie aus abseitsverdächtigen Positionen erzielt worden sein sollen. „Die Gegentore zum 1:2 und 1:3 waren leider eindeutig abseits“, lautete die klare Meinung von PSV-Seite. Unabhängig davon zeigte sich der PSV im zweiten Durchgang deutlich anfälliger und konnte nicht mehr an die Leistung der ersten Hälfte anknüpfen. Auch personell waren die Möglichkeiten begrenzt, um noch einmal entscheidend nachzulegen. In der 73. Minute sorgte Maurice Wittek schließlich mit dem Treffer zum 1:4 für die endgültige Entscheidung. „Trotzdem dürfen wir in der zweiten Halbzeit keine drei Gegentore bekommen. Wir hatten heute leider wenig auf der Bank und konnten kaum nachlegen. Die zweite Halbzeit war nicht gut von uns. Am Ende fällt das Ergebnis zu deutlich aus, aber wir müssen es so hinnehmen“, lautete das Fazit von Leitermann.

TSV Föhrste – VfV Borussia 06 Hildesheim II 1:3 (0:1).

Der TSV Föhrste musste sich im Heimspiel gegen die Zweitvertretung des VfV Borussia 06 Hildesheim mit 1:3 geschlagen geben. Co-Trainer David Paasche sprach nach der Partie von einem insgesamt verdienten Erfolg der Gäste: „Wir haben im Zentrum Jane Zlatkov und Jannis Pläschke nicht in den Griff bekommen. Das lag aber auch an unserer schlechten Leistung, wir sind kaum in die Zweikämpfe gekommen.“ Die Partie begann mit einem ersten Nackenschlag für die Gastgeber. Nach einem Freistoß, der zunächst an die Latte klatschte, reagierte Hesen Hamo am schnellsten und drückte den Abpraller zur 0:1-Führung über die Linie (21.). Föhrste hatte im ersten Durchgang zwar noch eine gute Möglichkeit durch einen Lattenkopfball, blieb ansonsten aber weitgehend ohne Durchschlagskraft. Auf der anderen Seite erspielte sich der VfV weitere gute Chancen, ließ diese jedoch zunächst ungenutzt. Insgesamt wirkte die Gästeelf spielbestimmender und strukturierter, ohne jedoch frühzeitig für die Entscheidung zu sorgen.
Nach dem Seitenwechsel kam Föhrste etwas besser ins Spiel und konnte in der 65. Minute ausgleichen. Toni Ivankovic verwandelte einen Strafstoß zum 1:1 und brachte seine Mannschaft damit noch einmal zurück ins Spiel. Die Freude währte jedoch nicht lange. Der VfV blieb spielerisch überlegen und bekam in der 80. Minute selbst einen Elfmeter zugesprochen, der sicher zum 1:2 verwandelt wurde. In der Schlussphase öffnete Föhrste die Defensive, um noch einmal auf den Ausgleich zu drängen, wurde jedoch in der 90. Minute klassisch ausgekontert. Jane Zlatkov sorgte mit dem 1:3 für die endgültige Entscheidung. Trotz der Niederlage fand Paasche auch lobende Worte für das Schiedsrichtergespann: „Großes Lob an Schiedsrichter Firat Deniz, der hat das heute super gemacht.“

TSV Deinsen – 1. FC Sarstedt 3:2 (1:1).

Der TSV Deinsen hat sein Heimspiel gegen den 1. FC Sarstedt mit 3:2 gewonnen. Sercan Zümrüt sprach nach der Partie von einem insgesamt verdienten Erfolg seiner Mannschaft über die gesamten 90 Minuten. Die ersten 30 Minuten gehörten klar den Gastgebern. Deinsen agierte druckvoll und ging folgerichtig in Führung: Robnins N’Seto Kotoka traf aus halblinker Position zur 1:0-Führung (29.). In der Folge kam Sarstedt besser ins Spiel und erhöhte vor allem kurz vor der Pause den Druck. Dieser wurde schließlich belohnt, als Bijan Mehr Bakhsh mit einem strammen Schuss aus dem Rückraum zum 1:1 ausglich (40.). Bis zur Halbzeit hatte Sarstedt sogar leichte Vorteile im Spielverlauf. Nach dem Seitenwechsel übernahm zunächst erneut Sarstedt die Kontrolle und wurde stärker. Folgerichtig ging der Gast in der 58. Minute in Führung: Peman Gangir traf nach einem Umschaltmoment zum 1:2. Die Partie kippte anschließend jedoch durch eine starke Phase der Gastgeber, auch begünstigt durch eine glückliche Einwechslung. Leandro Fischer brachte neuen Schwung ins Spiel und wurde zum entscheidenden Faktor: Nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung erzielte er den 2:2-Ausgleich (60.) und legte wenig später den Siegtreffer von Milan Ander mustergültig vor (83.). In der Schlussphase warf Sarstedt nochmal alles nach vorne und hatte durch Adris Jankir die Riesenchance zum Ausgleich, doch der Stürmer traf nur den Pfosten. So konnte Deinsen auch das Rückspiel gegen Sarstedt für sich entscheiden.

VfL Nordstemmen – SV Teutonia Sorsum 3:3 (2:3).

Der VfL Nordstemmen hat im Heimspiel gegen die SV Teutonia Sorsum ein intensives 3:3-Unentschieden erreicht. Im Kampf um den Klassenerhalt wollte die Mannschaft von Trainer Christian Knöbl von Beginn an ein klares Zeichen setzen und startete entsprechend druckvoll in die Partie. Dieser Plan ging früh auf: Bereits in der dritten Minute führte ein Einwurf zur Führung. Max Knöbl setzte Adrian Röbbeln in Szene, der auf Hamid Jafari ablegte. Dieser blieb aus rund 16 Metern ruhig und vollendete überlegt zum 1:0. Die Führung brachte jedoch nicht die erhoffte Sicherheit. Stattdessen übernahmen die Gäste aus Sorsum zunehmend die Kontrolle und glichen bereits nach elf Minuten durch Niklas Bruns aus. In der Folge drehte Sorsum das Spiel weiter zu seinen Gunsten: In der 25. Minute führte ein direkt verwandelter Freistoß aus etwa 20 Metern von Leon Schrader zur 1:2-Führung, der unhaltbar im linken oberen Eck einschlug. Noch vor der Pause wurde es aus Nordstemmer Sicht erneut bitter. In der 38. Minute nutzte Sorsum eine ungeordnete VfL-Defensive konsequent aus und erhöhte durch Blenard Bytyqi auf 1:3. Dieser Treffer wirkte jedoch wie ein Weckruf für die Gastgeber. Nordstemmen übernahm plötzlich wieder klar die Kontrolle und verlagerte das Spielgeschehen dauerhaft in die Hälfte der Gäste. Der verdiente Lohn folgte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit: Nach Vorarbeit von Ismael Manasra verkürzte sein Bruder Nadim auf 2:3. Auch im zweiten Durchgang blieb Nordstemmen das aktivere Team. Die Gastgeber setzten Sorsum früh unter Druck und erspielten sich zahlreiche Chancen durch Sander, Blanke und erneut Nadim Manasra, ließen diese jedoch zunächst ungenutzt. In der 74. Minute fiel schließlich der verdiente Ausgleich: Nach einer Ecke von Mike Sander war erneut Nadim Manasra zur Stelle und erzielte mit seinem zweiten Treffer des Tages das 3:3. In der Schlussphase drängte Nordstemmen weiter auf den Sieg, während Sorsum nur noch vereinzelt durch Konter entlasten konnte. Heiko Wewetzer und Justus Bode hatten noch gute Möglichkeiten zum möglichen Siegtreffer, doch auch die Gäste hätten in der letzten Aktion der Partie nach einem Konter die Entscheidung erzwingen können. Am Ende stand ein Punktgewinn im Abstiegskampf für den VfL, zugleich aber auch das Gefühl, trotz klarer Feldüberlegenheit in der zweiten Halbzeit zwei Punkte liegen gelassen zu haben.

Niklas Bruns mit dem Ballgewinn. Foto: Gerhard Peisker

SC Drispenstedt – TuS Lühnde

Der Spiel wurde bereits im Vorfeld auf den 13.05. um 19:00 Uhr verlegt.