Der klare 40:33-Heimsieg gegen den DHK Flensborg hat den Sportfreunden Söhre nicht gereicht. Das Team bleibt Vorletzter und muss nun in die Regionalliga absteigen.

Im letzten Heimspiel brannten die Sportfreunde Söhre noch einmal ein richtiges Feuerwerk ab. Der 40:33-Heimerfolg gegen den DHK Flensborg reichte am Ende aber nicht, um den Abstieg in die Regionalliga zu vermeiden. Konkurrent Oranienburger HC gelang am vorletzten Spieltag ein 28:28-Unentschieden gegen Empor Rostock und damit können die Söhrer nicht mehr das rettende Ufer erreichen. Gegen die Flensborger erwischten die Sportfreunde einen Sahnetag. Das war in dieser Saison leider zu selten der Fall. Vor den knapp 400 Zuschauern setzten sich die Hausherren ab der 8. Minute ab. Ein 7:0-Lauf brachte die 13:6-Führung (15.). Die Sportfreunde-Offensive spielte wie entfesselt. 29 der 40 Tore gelangen den Rückraum-Spielern, ein starker Wert. Zur Halbzeit führten die Sportfreunde mit 19:15. Nach dem Seitenwechsel ließen die Sportfreunde nicht nach, während den Gästen vor allem in der Abwehr jeglicher Zugriff fehlte. Sogar Söhres Torwart Jannis Nowitzki, der überragend hielt, gelang ein Treffer, als das Flensborger Tor verwaist war. In der zweiten Halbzeit gab es noch einen Schreckmoment, als Söhres Niklas Tobien nach einem Zusammenprall regungslos auf dem Hallenboden lag. Es wurde kurz richtig still in der Halle, die Betreuer konnten Tobien aber wieder auf die Beine stellen. Nach dem Spiel wurde das Team von den Fans gefeiert. Trotz Abstieg. Ein Spiel haben die Söhrer noch vor der Brust. Am kommenden Wochenende spielen die Sportfreunde bei der HG Hamburg-Barmbek.