Am gestrigen Mittwochabend fand das Halbfinale im Kreispokal statt. Die Kreisligisten SC Drispenstedt und TSV Deinsen konnten sich dabei jeweils im Elfmeterschießen gegen Holzenberg und Holzminden durchsetzen und stehen im Finale.

Bildunterschrift: Drispenstedts Spielertrainer Mahmud Siala wird zum Matchwinner. Foto: Adrian Spieler

TSV Holenberg – TSV Deinsen 1:1 (0:0), 2:5 nach Elfmeterschießen

Beim Tabellenführer aus der Kreisliga Holzminden zeigte der derzeit Zehntplatzierte aus der Kreisliga Hildesheim TSV Deinsen eine couragierte Leistung, blieb im ersten Durchgang allerdings nur über Standards gefährlich. Der Gastgeber hatte zwei Torchancen zu verzeichnen, die der TSV-Torwart Mathias Meinhart stark parierte. Zudem landete kurz vor dem Pausenpfiff ein Holenberger-Kopfball am Querbalken.

Nach dem Seitenwechsel spielte sich das Geschehen hauptsächlich im Mittelfeld ab, ehe Deinsens Agron Luma mit einem strammen Freistoß aus 35 Metern zum 0:1 einnetzen konnte (67.). Deinsen verteidigte fortan die Führung. Kurz vor Schluss flog Luma nach taktischem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz. Zwei Minuten später glich Holenberg durch Nicas Homeyer zum umjubelten 1:1 aus (87.). Im anschließenden Elfmeterschießen verschoss Holenberg die ersten zwei Elfmeter, während Deinsen viermal traf und am Ende in das Finale enzog.

SC Drispenstedt – SV 06 Holzminden 1:1 (0:1), 6:5 nach Elfmeterschießen

Im Duell der Tabellenzweiten erwischten die Gäste aus Holzminden den besseren Start und war im ersten Durchgang die bessere Mannschaft. Einige gute Tormöglichkeiten wurden vergeben, ehe Simon Eickhoff seine Mannschaft in der 36. Minute verdient mit 0:1 in Führung brachte. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Drispenstedt den Druck. Spielertrainer Mahmud Siala war in der 80. Minute selbst für den 1:1-Ausgleich verantwortlich. So ging es auch im zweiten Spiel in das Elfmerschießen. Für Drispenstedt trafen Faisel Rachidi, Artjom Schepp, James Miller, Rilind Salihi und Siala. Somit steht auch der SC Drispenstedt im Finale. Wo das Finale stattfinden wird, ist noch unklar.

Drispenstedts Artjom Schepp (rechts) gegen zwei Verteidiger. Fotos: Adrian Spieler
Der Drispenstedter-Torwart Mateusz Zollner pariert einen Elfmeter.