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Die SG Börde II hat sich mit einer starken Saisonleistung den Aufstieg in die Landesliga gesichert. Trotz einer durch Verletzungen erschwerten Saison entwickelte sich die junge Mannschaft im Laufe der Spielzeit kontinuierlich weiter und steht am Ende verdient an der Tabellenspitze.
Den entscheidenden Schritt machte die SG mit dem verwandelten Matchball im Meisterschaftsrennen am vergangenen Samstag. Mit dem 34:26-Sieg im entscheidenden Spiel bei der HSG Hannover-West stand der Aufstieg vorzeitig fest und die Tabellenführung ist nun nicht mehr zu nehmen.
Dabei verlief die Saison nicht ohne Schwierigkeiten, da das Team zwischenzeitlich mit Verletzungen zu kämpfen hatte. Im Laufe der Saison stabilisierte sich die Mannschaft jedoch und zeigte über weite Strecken geschlossene Leistungen. In den richtungsweisenden Spielen behielten die Börde-Adler die Oberhand und setzten sich so gegen die Konkurrenz durch. 14 Siege, ein Unentschieden und nur zwei Niederlagen verdeutlichen dies. SG-Spieler Simon Klein zur Meistersaison:
Insgesamt kann man sagen, dass wir diese Saison Meister geworden sind, da wir die schwierigen Spiele auswärts ohne Harz angenommen haben und auch viel ohne trainiert haben. Dadurch haben wir auswärts auch die wichtigen Punkte mitgenommen. Das war mehr oder weniger das Manko der letzten Saisons, warum es immer nicht für mehr gereicht hat. Das haben wir in dieser Saison besser in den Griff bekommen!
Auch die Zahlen unterstreichen die starke Saison in der Regionsoberliga Staffel 1: Mit bis dato 547 erzielten Treffern stellt die SG Börde II die beste Offensive der Liga, gleichzeitig bedeuteten 429 Gegentore die stabilste Defensive. Besonders in eigener Halle zeigte sich die Mannschaft souverän und blieb dort über die gesamte Saison hinweg ungeschlagen. Klein nannte weitere Erfolgsgründe:
Es war wichtig, dass wir so einen breiten Kader haben, wo wenig Qualitätsverluste entstehen, sobald wir wechseln. Durch ein paar Verletzungen haben wir natürlich auch ein paar Leute verloren, aber da wir eben so viele Leute auf dem Zettel haben, und alle von der Qualität her ähnlich gut sind, konnten wir die Verletzungen gut kompensieren. Durch die harte Vorbereitung, die wir unter unserem Trainer immer haben, hatten wir dieses Jahr definitiv auch wieder einen athletischen Vorteil. Das hat man gerade in der zweiten Saisonhälfte gemerkt. Da sind wir, gerade in der Abwehr, besser eingespielt gewesen und konnten über das Tempospiel den ein oder anderen Gegner kaputt rennen.
Mit dem letzten Heimspiel gegen die HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf am 9. Mai in Schellerten steht nun noch ein Abschluss der Saison an, bevor der Fokus auf die kommende Saison in der Landesliga gerichtet wird. Vorher will man aber noch die Serie der ungeschlagenen Heimspiele fortsetzen und in heimischer Halle noch einmal die Meisterschaft feiern.

