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Action, Bewegung und Erholung: Im Badeparadies findet jeder Besucher, was er sucht.
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Der 21. Spieltag der Kreisliga ereignet sich am kommenden Wochenende und bringt richtige Kracher-Partien mit sich. Ahrbergen empfängt zu Hause Concordia und Algermissen trifft auf Drispenstedt.
Bereits am Freitagabend wir der 21. Spieltag mit dem Derby zwischen Nordstemmen und Elze eröffnet. Einen eigenen, vollständigen Vorbericht gibt es hier.
VfV Borussia 06 Hildesheim II – 1. FC Sarstedt (So., 29.03., 12 Uhr)
Unterschiedliche Zielsetzungen treffen aufeinander: Während der VfV weiterhin im Abstiegskampf steckt, reist Sarstedt als Tabellen-Sechster an.
Die Zahlen sprechen klar für die Gäste: 55 erzielte Tore bedeuten die zweitbeste Offensive der Liga, während der VfV mit nur 23 Treffern die zweitschwächste Offensive stellt. Das Hinspiel ging folgerichtig deutlich mit 5:1 an Sarstedt.
Doch Vorsicht: Auswärts tut sich Sarstedt schwer und holte bislang nur acht Punkte aus neun Spielen. Über die Herangehensweise im kommenden Auswärtsspiel erklärt Sarstedt-Trainer Felix Scharschuch:
Gegen VFV selber gehen wir das Spiel wie jedes andere an: jeder kann jeden schlagen also mit 100% Ernsthaftigkeit. Sie kriegen oft Spieler von oben oder aus der u19 sodass immer Potenzial für gute individuelle Aktionen da ist. Das gilt es zu unterbinden und auch wieder mal ein Sieg auswärts einzufahren.
Zudem dürfte der VfV durch den wichtigen 3:1-Auswärtssieg in Achtum neues Selbstvertrauen getankt haben. VfV-Trainer Jane Zlatkov:
Natürlich gab uns der letzte Sieg sehr viel Selbstvertrauen. Gerade die jungen Spieler haben unter dem „Negativ-Trend“ sehr gelitten. Auch die Spiele, die wir zuvor verloren haben, haben wir sehr gut gespielt. Es fehlte nur das Quäntchen Glück vorne und das war gegen Achtum anders. Da waren wir über 90 Minuten die besser Mannschaft und haben auch verdient gewonnen.
Sarstedt hingegen musste zuletzt eine schmerzhafte Niederlage in Elze hinnehmen: Ein Spiel, in dem man hinter den eigenen Erwartungen blieb. Felix Scharschuch nimmt Stellung zur letzten Niederlage gegen Elze und erklärt, was seine Mannschaft besser machen müsse:
Wir müssen vorne unsere Tore machen und dem Gegner keine Chance geben ins Spiel zurückzufinden. Außerdem individuelle Fehler wie vor dem Elfmeter zum 1:1 gegen Elze abstellen und trotzdem unser Spiel weiter spielen und nicht in Hektik verfallen. Also eigentlich dass was wir die letzten Wochen schon ansprechen und was sich leider durch die Saison zieht.
Jane Zlatkov über die kommende Aufgabe im Heimspiel gegen Sarstedt:
Sarstedt ist so eine Wundertüte, wie wir. Sie haben sehr gute technische Spieler in den eigenen Reihen und haben auch zu Recht den Anspruch oben anzugreifen. Nichtsdestotrotz werden wir 90 Minuten zu 100 Prozent auf Sieg spielen. Der Sieg hat jetzt Lust nach mehr gemacht.
TSV Deinsen – TuS Lühnde (So., 29.03., 15 Uhr)
Ein Duell im Tabellenmittelfeld: Der Achte empfängt den Zehnten, nur sechs Punkte trennen beide Teams.
Deinsen überzeugt vor allem zuhause: sechs von acht Heimspielen konnten gewonnen werden. Allerdings zeigte die Formkurve zuletzt deutlich nach unten: Die 2:7-Niederlage gegen Concordia war ein herber Rückschlag, zudem kassierte man in den letzten drei Spielen ganze 18 Gegentore. Dies hat man auch auf lühnder Seiten mitbekommen, wolle sich dadurch aber nicht ablenken lassen. Lühndes Felix Henning:
Natürlich haben wir mitbekommen, dass Deinsen in den letzten beiden Spielen viele Gegentore kassiert hat. Die Gegner waren allerdings auch Drispenstedt und Concordia. Wir tun gut daran, uns auf unsere Leistung zu konzentrieren und uns weniger mit dem Gegner und seinen vorherigen Spielen zu beschäftigen. Wir wissen, dass für uns immer etwas möglich ist, wenn wir als Team geschlossen auftreten. Das wollen wir auch am Sonntag wieder machen!
Lühnde stellt mit nur 21 Treffern die schwächste Offensive der Liga, punktete zuletzt aber beim 1:1 gegen Föhrste. Das Hinspiel ging mit 3:1 an Lühnde, ein zusätzlicher Motivationsfaktor für die Gastgeber. Felix Henning nun über das kommende Rückspiel in Deinsen:
Das Auswärtsspiel in Deinsen ist immer etwas Besonderes. Wir müssen auf dem kleinen Platz hellwach sein und sofort die Zweikämpfe annehmen. Ich rechne mit einem umkämpften Spiel, bei dem wieder Kleinigkeiten über den Ausgang des Spiels entscheiden werden.
Die Partie dürfte davon abhängen, ob Deinsen seine Defensive stabilisieren kann. Deinsen-Trainer Dennis Martin:
Ich glaube für die Mannschaft ist es nicht einfach aus dieser Situation zu kommen. Allerdings ist dieses Spiel am Sonntag immens wichtig und entscheidend, auch in welche Richtung die nächsten Spiele gehen. Wir hoffen endlich mal wieder auf ein Erfolgserlebnis.
SV RW Ahrbergen – FC Concordia Hildesheim (So., 29.03., 15 Uhr)
Das absolute Topspiel des Spieltags: Tabellenführer gegen Verfolger, Erster gegen Zweiter. Mit einem Sieg könnte Concordia sogar die Tabellenführung übernehmen. Concordia-Kapitän Danino Laubinger:
Klar sind solche Topspiele immer etwas besonders, gerade wenn die wahrscheinlich beiden besten Teams der Liga auf einem überragenden Platz aufeinandertreffen! Nichtsdestotrotz ist es ein Spiel wie jedes andere und so werden wir es auch angehen.
Ahrbergen stellt mit nur 18 Gegentoren die beste Defensive der Liga und ist zuhause noch ungeschlagen. Concordia hingegen beeindruckt mit der besten Offensive (67 Tore) und verlor auswärts erst einmal.
Das Hinspiel ging deutlich mit 5:1 an Ahrbergen: Ein Ergebnis, das Concordia sicherlich korrigieren möchte. Ahrbergen-Trainer Kevin Horst:
Im Hinspiel haben wir Concordia deutlich geschlagen. Das wird jetzt aber sicherlich ein ganz anderes Spiel. Im Winter haben sie ja auch nochmal personell gut nachgelegt.
Die Gäste reisen zudem mit Rückenwind an: Beim 7:2 gegen Deinsen überzeugte insbesondere Julian Gert mit drei Treffern. Danino Laubinger:
Wir sind aktuell gut in Form und haben eine breite Brust, erspielen uns in jedem Spiel zahlreiche Chancen und müssen nur noch etwas konzentrierter im Abschluss werden. Am Sonntag treffen wir auf die stärkste Defensive der Liga, daher ist es umso wichtiger das wir die Chancen die wir bekommen dann auch nutzen!
Ahrbergen hingegen musste zuletzt eine Niederlage gegen Drispenstedt hinnehmen und dürfte auf Wiedergutmachung aus sein. Kevin Horst:
Für Sonntag gilt das selbe wie bei jedem anderen Spiel auch: nach 2 guten Trainingseinheiten mit vollem Einsatz und Willen ins Spiel gehen und die nächsten 3 Punkte einfahren.
FSV Algermissen – SC Drispenstedt (So., 29.03., 15 Uhr)
Verfolgerduell pur: Der Dritte empfängt den Vierten, nur ein Punkt trennt beide Teams.
Beide Mannschaften sind aktuell in Topform. Algermissen kommt mit drei Siegen in Serie in die Partie, Drispenstedt sogar mit fünf Erfolgen am Stück. Entsprechend selbstbewusst dürften beide Teams auftreten. Algermissen-Trainer Michael Lang:
Wir treffen aktuell auf die Mannschaft der Stunde. Sie haben alle Spiele in der Rückrunde gewonnen und jetzt
letzte Woche auch noch den Tabellenführer geschlagen. Somit wird Drispenstedt mit ganz viel Selbstbewusstsein und breiter Brust anreisen. Beide Mannschaften wollen oben dranbleiben, deshalb tippe ich auf ein intensiv geführtes Spiel.
Das Hinspiel entschied Algermissen knapp mit 1:0 für sich. Michael Lang:
Wir haben das Hinspiel 1:0 gewonnen und wollen diesen knappen Erfolg natürlich zu Hause wiederholen. Dass das sehr schwer wird, ist uns durchaus bewusst, aber wenn wir ihre starke Offensive in den Griff bekommen, dann haben wir gute Chancen.“
Auch die jüngsten Ergebnisse zeigen die Qualität beider Teams: Algermissen gewann 3:2 in Nordstemmen, während Drispenstedt mit einem 3:2-Sieg gegen Tabellenführer Ahrbergen ein echtes Ausrufezeichen setzte. Drispenstedt-Trainer Mahmoud Siala:
Unabhängig von den letzten Ergebnissen ist das Selbstvertrauen in der Mannschaft einfach super! Die Jungs wissen, was sie gemeinsam als Team erreichen können und dafür arbeiten sie von Einheit zu Einheit.
Ein Spiel auf Augenhöhe, Kleinigkeiten dürften entscheiden. Mahmoud Siala über den kommenden Gegner aus Algermissen:
Algermissen hat seit Jahren eine starke Truppe und steht immer oberen Drittel der Liga. Wir wollen uns für das 0:1 aus dem Hinspiel revanchieren!
SV Alfeld II – RSV Achtum (So., 29.03., 15 Uhr)
Der Tabellenfünfte aus Alfeld empfängt den Elften aus Achtum.
Alfeld überzeugt mit einer stabilen Saison und einem Torverhältnis von 49:31 Toren, fällt jedoch durch eine hohe Anzahl an Unentschieden auf: Bereits siebenmal teilte man die Punkte. Zuhause ist das Team nur schwer zu schlagen und verlor erst zwei von zwölf Spielen.
Achtum hingegen zeigt sich auswärts wechselhaft und konnte nur zwei von acht Spielen gewinnen. Das Hinspiel ging knapp mit 1:0 an Alfeld. Alfelds Sven Jakob bezüglich des Hinspiels:
Das Hinspiel gegen Achtum war umkämpft, ich gehe davon aus, dass es am Sonntag wieder so sein wird. Nichtsdestotrotz spielen wir zu Hause und gerade unsere Heimspiele wollen wir unbedingt gewinnen und genau so gehen wir auch am Sonntag in das Spiel, versuchen die drei Punkte mitzunehmen.
Beide Teams mussten zuletzt Rückschläge hinnehmen: Alfeld verlor deutlich gegen HüMax, Achtum unterlag der Zweitvertretung von VfV. Entsprechend werden beide auf Wiedergutmachung aus sein. Achtum-Trainer Patrick Fricke:
Trotz der immer noch engen Kadergröße, ist es das Ziel, die aktuelle Negativserie zu stoppen. Wir wollen an die positiven Dinge aus der Hinrunde anknüpfen. Wieder kompakter stehen, um so besser ins Spiel zu finden und uns gute Torchancen zu erspielen. Was zählbares mitzunehmen wird sicherlich nicht leicht, da mit Alfeld II ein Team aus dem oberen Tabellendrittel auf uns wartet.
PSV GW Hildesheim – Spvgg. Hüdd.-Machtsum (So., 29.03., 15 Uhr)
Am kommenden Sonntag hat es der PSV mit einer der formstärksten Mannschaften zu tun: HüMax ist zu Gast bei den Hildesheimern. Der Tabellen-14. trifft auf den Siebten.
Der PSV hat zuhause erst zwei Siege eingefahren und stellt mit 47 Gegentoren eine anfällige Defensive. HüMax hingegen überzeugt vor allem defensiv: Nur 21 Gegentore sind ligaweit der zweitbeste Wert.
Zudem befindet sich HüMax in bestechender Form: Vier Spiele, vier Siege, kein einziges Gegentor im Jahr 2026. Zuletzt gewann man souverän mit 3:0 gegen Alfeld. HüMax-Trainer Alex Aue:
Momentan haben wir auch einfach eine gute Chancenverwertung – 10 Tore in den letzten vier Spielen. Dies war in der Hinserie noch das große Manko, weshalb acht Mal Unentschieden gespielt wurde. Auch zum PSV reisen wir, um die Serie fortzusetzen. Wenn wir unser Leistungsvermögen abrufen , dann kann uns das gelingen.
Das Hinspiel ging ebenfalls an HüMax (2:0). PSV-Trainer Frank Leitermann über das kommende Rückspiel:
Natürlich wird auch das Spiel gegen HüMax nicht einfach. Aber kein Spiel ist einfach und Du bekommst gegen keinen Gegner etwas geschenkt. Ich glaube aber, dass es gegen HüMax sogar vielleicht etwas einfacher wird als gegen Sorsum, die überhaupt nicht wollten und nicht mitgespielt haben. Dadurch ergaben sich auch kaum Räume. Außerdem musste das Spiel ständig unterbrochen werden, weil ständig ein Sorsumer länger auf dem Boden lag, so kam ein richtiger Spielfluss nicht zustande. Das wird gegen HüMax anders werden.
Der PSV holte zuletzt immerhin ein Remis gegen Sorsum (1:1). PSV-Trainer Frank Leitermann über die Entwicklung und den Fortschritt seiner Mannschaft:
Gegen den Ball machen wir das mittlerweile schon richtig ordentlich, mit Ball müssen wir uns noch deutlich steigern. Trotz guter Chancen fällt uns das „Tore schießen“ noch schwer. Aber ich bin auch da guter Dinge, dass sich das bald ändern wird. Insgesamt bin ich mit der Einstellung und der Entwicklung sehr zufrieden.
Trotz der Favoritenrolle warnt HüMax Trainer Aue vor der kommenden Aufgabe bei PSV:
Allerdings sollten wir gewarnt sein, denn der PSV hat aus drei Spielen in der Rückrunde zwar erst einen Punkt geholt, dabei aber gegen die Top Teams aus Drispenstedt und Concordia mit nur einem Tor denkbar knapp verloren. Sie spielen recht körperlich und da müssen wir gegen halten.
TSV Föhrste – SV Teutonia Sorsum (So., 29.03., 15 Uhr)
Am Tabellenende empfängt Schlusslicht Föhrste den Neunten aus Sorsum.
Föhrste stellt mit 52 Gegentoren die schwächste Defensive der Liga, zeigte zuletzt aber leichte Stabilisierungstendenzen, unter anderem beim 1:1 gegen Lühnde. Gegen Lühnde wäre jedoch deutlich mehr drin gewesen, sodass es an der Effizienz und der Chancenverwertung mangelte. Dies will man in den kommenden Partien deutlich verbessern. Föhrstes David Paasche:
Wir fürchten, dass es gegen Sorsum nicht so viele Chancen geben wird, sie spielen eine sehr gute Saison. So werden wir die wenigen Chancen die wir bekommen könnten dann auch nutzen müssen.
Zwei der drei Saisonsiege holte Föhrste zu Hause. So wollen sie nachlegen und versuchen, die drei Punkte zu Hause zu behalten. Sorsum bewegt sich im gesicherten Mittelfeld und punktet auch auswärts solide: Sie konnten zehn Punkte aus neun Auswärtsspielen sammeln.
Das Hinspiel ging mit 3:1 an Sorsum. Sorsum-Trainer Louis Diedrich über das kommende Rückspiel:
Wir erwarten definitiv kein einfaches Spiel. Wir möchten natürlich die 3 Punkte mit nach Hause nehmen, wissen aber, dass das kein Selbstläufer wird. Die Einstellung und der Wille der Jungs in den letzten Wochen hat immer gestimmt, uns fehlte nur leider in einigen Situationen das Spieglück. Hoffentlich ist die Kadersituation ein wenig besser als gegen PSV, da hatten wir aufgrund von Urlaub und Krankheit nur 13 Mann zur Verfügung. Ich erwarte ein schweres und intensiv geführtes Spiel.
Zuletzt kam Sorsum ebenfalls nicht über ein 1:1 hinaus (gegen PSV). Für Föhrste geht es im Abstiegskampf um jeden Punkt, entsprechend intensiv dürfte die Partie geführt werden.






