Präsentiert von:
Bärenstark
Bärenstark
Die Aufrechterhaltung Ihrer ambulanten Wohnsituation ist unsere Kernaufgabe!
Die Aufrechterhaltung Ihrer ambulanten Wohnsituation ist unsere Kernaufgabe!
Im Kellerduell der Oberliga-Frauen behielt der PSV GW Hildesheim im Derby gegen den 1. FC Sarstedt knapp die Oberhand. In einer kampfbetonten und lange Zeit chancenarmen Partie sorgte ein Treffer in der Nachspielzeit für die Entscheidung.
Bereits im Vorfeld hatte die Begegnung für Gesprächsstoff gesorgt und auch auf dem Platz ging es vor 150 Zuschauern auf der Marienburger Höhe intensiv zur Sache. Beide Teams standen im Tabellenkeller unter Druck, entsprechend vorsichtig und zerfahren verlief die Partie zunächst. Viele Unterbrechungen und Nickeligkeiten prägten das Spielgeschehen.
Im ersten Durchgang blieben Torchancen Mangelware. Der PSV setzte vermehrt auf lange Bälle, während Sarstedt spielerische Lösungen suchte. Doch sowohl PSV-Abwehrspielerin Gebke Hagedorn als auch Sarstedts Kapitänin Sara Kocak, die defensiv aushelfen musste, ließen kaum etwas zu. So ging es folgerichtig torlos in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Das Spiel war weiterhin geprägt von Zweikämpfen im Mittelfeld. Die beste Chance hatte Sarstedt in der 60. Minute, als Vivien Neubauer über die linke Seite durchbrach, aber bei ihrem Schuss keinen Druck mehr hinter den Ball bekam. Auf der anderen Seite kam Vanessa Dorn nach einer starken Kombination über Sophie Wendland zum Abschluss, verfehlte das Tor aber knapp (65.). Kurz darauf vergab Sarstedt eine weitere gute Möglichkeit: Florence Augatz legte für Maja Pape auf, die neben das Tor schoss.

In der Schlussphase überschlugen sich dann die Ereignisse. Zunächst sah Sarstedts Einwechselspielerin Isabell Lange nach einem Foulspiel die Rote Karte (78.). Wenig später musste auch PSV-Spielerin Zoe Delf nach wiederholtem Foulspiel vorzeitig vom Platz (85.). Für einen Schreckmoment sorgte Vivien Neubauer, die verletzt liegen blieb und nach längerer Unterbrechung ins Krankenhaus gebracht werden musste.
Als sich bereits alles auf ein torloses Remis einstellte, schlug der PSV in der Nachspielzeit eiskalt zu: Nach einer geklärten Ecke schaltete das Team schnell um, Annika Jost setzte sich auf der rechten Seite durch und traf mit einem strammen Schuss zum umjubelten 1:0-Siegtreffer (91.).

Ein glücklicher Erfolg für den PSV in einem typischen Remis-Spiel, der jedoch im Abstiegskampf enorm wichtig ist. Durch den Sieg vergrößert sich der Vorsprung auf Schlusslicht Sarstedt auf vier Punkte.

