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Continentale Drebert und Schröder
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Wir sind der Meinung: Sicherheit ist etwas Persönliches
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Zwei Spieltage vor dem Saisonende haben die Helios Grizzlys Giesen die Teilnahme am europäischen Wettbewerb klar gemacht. Durch einen 3:1-Heimsieg gegen Karlsruhe sind die Grizzlys am Ende der Hauptrunde sicher Tabellenfünfter.
Die Helios Grizzlys Giesen haben ihr letztes Heimspiel in der laufenden Bundesligasaison gegen die Baden Volleys Karlsruhe mit 3:1 gewonnen und dabei gab es einige echte Hingucker. So zu Beispiel die vier blondierten Grizzlys. Die Angreifer Lars Migge (Titelfoto) und Cody Kessel, sowie Libero JT Hatch und Zuspieler Ilya Ivanov waren in der Woche vor dem Spiel beim Friseur und färbten sich ihre Haare. „Das war einfach eine spontane Aktion,, keine verlorene Wette oder so. Aber es hat Glück gebracht“, sagte der Schweizer Migge, der auch zum besten Spieler des Spiels gewählt wurde. Oder die vielen Maskottchen, die in der Halle waren. Allen voran natürlich Siggi, das Maskottchen der Grizzlys. Siggi hatte sich scheinbar einige Artgenossen eingeladen, die vor allem die vielen kleinen Fans am Familienspieltag in der Sparkassen-Arena. Insgesamt kamen auch 2.300 Zuschauer zum letzten Heimspiel der Hauptrunde.

Im ersten Satz gab es viel zu bejubeln. Die Grizzlys, bei denen Jan Röling, Yannik Ahr, Mark Rura, Miguel Sinfronio, Jakob Günthör und Migge zu Beginn auf dem Feld standen, starteten richtig gut in die Partie gegen den Tabellenzehnten. Nach einem Block von Zuspieler Röling zum 7:4 waren es vor allem die starken Aufschläge Migges, die für die 12:6-Führung sorgten. Die Gäste aus dem Badischen nahmen frühzeitig ihre zweite Auszeit. Die Grizzlys konnten sie aber nicht damit stoppen, weil in der zweiten Satzhälfte die Stunde von Mark Rura schlug. Der Außenangreifer sorgte mit vielen wuchtvollen Angriffen für viele Punkte. Am Ende gewannen die Grizzlys den Satz mit 25:18. Im zweiten Durchgang taten sich die Giesen etwas schwerer. Aus einer 3:2-Führung wurde ein 7:11-Rückstand. Vor allem weil Karlsruhes starker Angreifer John Obi die Grizzlys immer wieder vor Probleme, aber die Niedersachsen bissen sich durch diese schwierige Phase und gewannen den Satz schließlich mit 25:23. Für den entscheidenden Punkt sorgten drei der vier „Blondies“: JT Hatch nahm einen Aufschlag der Gäste stark an, der eingewechselte Zuspieler Ivanov setzte Migge in Szene, der den Ball ins Karlsruher Feld drosch. Die Fans waren aus dem Häuschen. Nach der zehnmiütigen Pause nahmen sich die Grizzlys, wie schon so oft in dieser Saison, eine längere Auszeit. Im dritten Satz gelang den Giesener fast gar nichts und die Badener holten sich verdient mit 25:17 Durchgang drei. Im vierten Satz waren die Grizzlys wieder auf der Höhe. Es war zwar nicht alles Gold, was glänzte, aber vor allem Migge, Ahr und Rura machten in Satz vier den Unterschied aus. Mit 25:21 sicherten sich die Giesener den vierten Satz und gewann das letzte Heimspiel mit 3:1. Damit haben sich die Grizzlys Platz fünf gesichert. Für die anstehenden PlayOffs reicht es zwar nicht zum Heimvorteil, dafür qualifizierten sich die Niedersachsen aber zum fünften Mal in Folge für einen europäischen Wettbewerb. „Wir sind sicher im Challenge Cup dabei und für die PlayOffs hoffen wir jetzt auf ein Duell mit Düren“, sagte Manager Sascha Kucera nach dem Spiel. Zwei Spiele stehen in der Bundesliga noch aus, dann geht es in die heiße Phase. Vielleicht können die Grizzlys da überraschen und ins Halbfinale einziehen. Nach dem Erfolg gegen Karlsruhe mit vier Blondierten, sollte das Team vielleicht über eine einheitliche Haarfarbe nachdenken, schließlich hat das Blondieren bei Migge, Hatch, Ivanov und Kessel gegen die Baden Volleys Glück gebracht und Sportler sind ja bekanntlich abergläubisch.

