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Im Spitzenspiel des 13. Spieltags der Landesliga musste sich der SV Ambergau Bockenem beim SV Weyhe mit 1:5 geschlagen geben. Die Gäste reisten jedoch unter schwierigen Voraussetzungen nach Bremen und hielten die Partie lange offen.
Bereits vor dem Anpfiff waren die personellen Sorgen groß. Bockenem musste ohne etatmäßige Torhüterin antreten, zudem gingen mehrere Spielerinnen angeschlagen in die Partie. Sarah Enko und Rika Münnig standen zwar auf dem Platz, waren jedoch nicht vollständig fit. Feldspielerin Tabea Krenauer stellte sich in den Dienst der Mannschaft und übernahm die Rolle im Tor.
Trotz dieser Ausgangslage erwischte Ambergau einen starken Start. Die Gäste begannen mutig und wurden früh belohnt: Paula Breinig brachte Bockenem mit 1:0 in Führung. Die Hoffnung auf eine Überraschung war greifbar, doch Weyhe nutzte seine Qualitäten im Umschaltspiel konsequent aus. Mit zwei schnellen Treffern drehten die Gastgeberinnen die Partie noch vor der Pause auf 2:1 (10.+32.).
Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Weyhe per direkt verwandeltem Freistoß auf 3:1. Ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt für die Gäste. Zusätzlich musste Bockenem zur Pause wechseln: Für die angeschlagene Rika Münnig kam Leni Bothe ins Spiel.
Auch im zweiten Durchgang stemmte sich Ambergau gegen weitere Gegentore, hatte aber im Abschluss nicht das nötige Glück. Zwei Aluminiumtreffer und eine große Chance vor dem leeren Tor blieben ungenutzt. Auf der anderen Seite zeigte sich Weyhe effizient und erhöhte durch zwei weitere Treffer auf 5:1 (58.+70.).
Kurz vor Spielende sorgte eine Szene noch einmal für Diskussionen. Nach einer Grätsche von Kapitänin Annabelle Winkelmann gegen eine konternde Gegenspielerin zeigte der Schiedsrichter die Rote Karte. Trotz der deutlichen Niederlage zog Interimscoach Sarah Winkelmann ein positives Fazit:
Wir sind stolz auf diese kämpferische Leistung. Unsere angeschlagenen Spielerinnen haben alles gegeben und Tabea Krenauer hat im Tor alles gegeben. Als Feldspielerin im Kasten bist du einfach in vielen Situationen machtlos.

