Für die Sportfreunde Söhre steht in der 3. Liga der Handball-Herren am kommenden Wochenende eine wichtige Auswärtsaufgabe auf dem Programm.

Foto Titelbild von Gerhard Peisker

Beim Stralsunder HV will die Mannschaft aus Diekholzen im Abstiegskampf wichtige Punkte sammeln und sich für den eigenen Aufwand endlich belohnen.
Die Ausgangslage ist dabei klar: Die Sportfreunde stehen aktuell mit 10:34 Punkten auf dem 14. Tabellenplatz und befinden sich mitten im Kampf um den Klassenerhalt. Im vergangenen Spiel musste sich Söhre dem HC Empor Rostock geschlagen geben und verpasste damit weitere wichtige Punkte. Besonders brisant ist die Situation, weil die Mannschaft punktgleich mit dem Tabellenvorletzten HSG Ostsee N/G auf dem drittletzten Tabellenplatz steht. Der Stralsunder HV bewegt sich mit 22:22 Punkten im Tabellenmittelfeld und belegt derzeit Rang acht. Zwar verloren die Norddeutschen ihr letztes Spiel deutlich mit 28:36 gegen den TSV Altenholz, dennoch geht Stralsund aufgrund der Tabellenkonstellation und des Hinspielergebnisses leicht favorisiert in die Partie.

Das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison endete für die Sportfreunde deutlich mit 22:30 in eigener Halle. Besonders der schwache Start machte den Gastgebern damals zu schaffen.
„An das Hinspiel gegen den Stralsunder HV erinnern wir uns natürlich, da lief bei uns wenig zusammen“, sagt Söhre-Kreisläufer Norman Kordas. „Wir hatten wenig Durchschlagskraft im Angriff und sehr schlechte erste zehn Minuten. Das wollen wir im Rückspiel unbedingt korrigieren.“
Trotz der schwierigen Ausgangslage reist Söhre mit viel Motivation an die Ostsee und will im Abstiegskampf ein Zeichen setzen.

Wir wollen uns endlich belohnen, fahren fokussiert nach Stralsund und stellen uns auf einen intensiven Kampf ein.

so Kordas.

Gerade auswärts wird das eine heiße Aufgabe.

Ein Erfolgserlebnis könnte für die Sportfreunde im weiteren Saisonverlauf eine wichtige Rolle spielen. „Ein Sieg würde uns richtig pushen, gerade auch für die kommenden Aufgaben“, betont der Kreisläufer. „Wir sind bereit und wollen zeigen, dass wir es besser können.“