Präsentiert von:
Betten Raymond Hildesheim
Betten Raymond Hildesheim
Seit mehr als 200 Jahren steht Betten Raymond für qualitativ hochwertige Bettwaren, Matratzen, Lattenroste und alles Weitere rund um den gesunden Schlaf.
Seit mehr als 200 Jahren steht Betten Raymond für qualitativ hochwertige Bettwaren, Matratzen, Lattenroste und alles Weitere rund um den gesunden Schlaf.
Am 17. Spieltag der Kreisliga bekamen die Zuschauer alles geboten: Traumtore aus der Distanz, Standardspezialisten, ein echtes Kampfspiel auf schwierigem Geläuf – und vier enge Partien.
Foto Titelbild vom Fotografen Bernward Jarzembski aus der Partie Achtum vs. HüMax.
SV Alfeld II – FC Concordia Hildesheim 1:1 (1:0).
Auf dem Alfelder Kunstrasenplatz entwickelte sich in der ersten Halbzeit schnell ein schnelles, aber umkämpftes Spiel zwischen zwei Teams, die ihre starke Hinrunde auch im ersten Pflichtspiel des neuen Jahres bestätigen wollten. Bei den Concorden stand Neuzugang Julian Gert direkt in der Startelf, Alpay Badir und Hassan Atas mussten vorerst auf der Bank Platz nehmen. Bei den Alfeldern startete Arvin Handrick im Sturm. Der junge Offensivspieler ist im Winter aus der ersten Mannschaft in die Jakob-Elf dazugestoßen. Nach einer kurzen Abtastungsphase gab es den ersten Aufschrei beim Alfelder Publikum. Nach einer Ecke des eben erwähnten Arvin Handrick sprang einem Concorden im Getümmel der Ball an die Hand, jedoch blieb der Pfiff des Unparteiischen Stefan Müller aus. Die Alfelder hatten auch im weiteren Verlauf die besseren Möglichkeiten, doch Laurick Peter traf per schönem Distanzschuss nur die Latte. Die Hildesheimer hingegen spielten ihre Angriffe in der ersten Halbzeit oft zu ungenau aus. Die beste Chancen der Mannschaft von Sigmund Laubinger hatten Thomas Haufler und Marlon Laubinger. Haufler traf nach starkem Dribbling nur das Aluminium, Laubinger scheiterte gleich zweimal in der selben Aktion an dem stark reagierenden Erik Reimann. In der 22. Minute gingen die Grün-Weißen dann verdientermaßen in Führung. Lukas Henkel bekam im Strafraum den Ball und erzielte per schönem Drehschuss das 1:0. Nach einer halben Stunde ereignete sich dann die wahrscheinlich kurioseste Aktion des Kreisliga-Duells. Nach einem langen Ball aus der Alfelder Abwehr trat Concordia-Torwart Ilo Xhane am Ball vorbei. Alfeld-Stürmer Arvin Handrick hätte den Ball nur ins leere Tor schieben müssen, doch Xhane traf den jungen Alfelder mit einem harten Foulspiel. Zur Verwunderung aller entschied Schiedsrichter Müller nicht auf rote Karte, sondern ließ das Spiel mit einem Schiedsrichterball weiterlaufen. Trotz der Umstände bekamen die Alfelder noch die Chance die Führung vor der Halbzeit auszubauen. Nach Foul an Nico Zöller bekamen die Leinestädter einen Strafstoß zugesprochen. Alessandro Schaper scheiterte jedoch mit einem schwach getretenen Schuss an Xhane.
Zur Halbzeit wechselte Concordia-Trainer Sigmund Laubinger gleich dreimal und brachte unter anderem die Offensivkräfte Hassan Atas und Alpay Badir. Das sollte sich auch direkt im Spiel bemerkbar machen. Die Concorden zeigten in der zweiten Halbzeit ein ganz anderes Gesicht. Jetzt zeigten sie das Spiel, was viele schon in der ersten Halbzeit erwartet hatten. Schnelle Kombinationen, unermüdlichen Antrieb aus der Abwehr und viel Gefahr über die schnellen Außen. Lediglich der noch zu ungenaue Abschluss verhinderte den Ausgleich auf dem Alfelder Kunstrasen. Die erste große Möglichkeit gab es dann allerdings auf Seiten der Alfelder. Julius Bütehorn bekam am Strafraumeck den Ball und schlenzte unerreichbar für Xhane jedoch nur an die Latte. Das wäre ein echter Bruch für das Spiel in der Hildesheimer gewesen, denn das Tor wäre genau in ihrer Drangphase gefallen. Nahezu im Gegenangriff des Lattentreffers belohnten sich die Gäste dann für ihre gute zweite Halbzeit. Nach einem Schuss von der linken Seite konnte Reimann den Ball nur abprallen lassen. Den Abpraller konnte Concordia-Außen Marlon Laubinger dann aus drei Metern ohne Probleme über die Linie drücken. Im Nachhinein drängten die Concorden auf den Führungstreffer, doch sowohl Alpay Badir, als auch Hassan Atas und Marlon Laubinger ließen beste Möglichkeiten ungenutzt. In der Schlussphase hatte die Laubinger-Elf sogar noch einmal Glück, dass die Alfelder über einen ihrer Entlastungsangriffe den Lucky Punch setzten. Julius Bütehorn und Felix Schuster vergaben aus aussichtsreichen Positionen. Die wohl größte Möglichkeit, die Partie zu entscheiden hatte jedoch Maurice Wittek. Der eingewechselte Stürmer wurde mit einer schönen Flanke bedient, köpfte jedoch aus zwei Metern am Tor vorbei. Danach war dann auch Schluss in Alfeld nach ereignisreichen neunzig Minuten. Aufgrund zweier verschieden dominierten Halbzeiten geht die Punkteteilung auf jeden Fall in Ordnung. Die Concorden bleiben damit auf dem zweiten Tabellenplatz, genau so wie die Alfelder die vorerst einen Platz dahinter auf Platz drei rangieren.
TSV Deinsen – FSV Algermissen 3:2 (1:1).
Ein ausgeglichenes Spiel mit spektakulärem Ende sahen die Zuschauer in Deinsen. Winter-Neuzugang Aycan Alpagut brachte die Gastgeber früh in Führung (11.). Algermissen wollte zurück zum Torwart spielen, Alpagut roch den Braten, fing den Ball ab und schob ein. Algermissen drehte die Partie jedoch durch zwei identische Standardsituationen. Nach Eckbällen auf den zweiten Pfosten traf Anderson Kipre in der 32. und 60. Minute zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung. Deinsens Trainer Dennis Martin zollte Respekt: „Riesenkompliment an Algermissen, ihre Standards waren sehr gefährlich.“
Doch auch diese Führung hielt nicht. Elbisjon Ahmetaj erzielte in der 70. Minute per sehenswertem Volley den Ausgleich. In der 85. Minute folgte der Höhepunkt des Spiels: Ahmetaj zog aus rund 35 Metern aus dem Stand ab und traf oben rechts in den Winkel zum 3:2. Martin schwärmte: „Das war wahrscheinlich das bisher schönste Tor, das ich in meiner Trainerlaufbahn gesehen habe.“ Damit ist das Debüt von Martin, der im Winter die Verantwortung in Deinsen übernahm, geglückt.
RSV Achtum – Spvgg. Hüddessum-Machtsum 0:1 (0:0).
Auf schwer bespielbarem Platz entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit wenigen Torchancen. Beide ersatzgeschwächten Teams neutralisierten sich weitgehend. „Bei mir haben sieben Leute gefehlt“, erklärte Achtums Trainer Patrick Fricke.
Auch nach der Pause blieb es fußballerisch überschaubar, Hüddessum-Machtsum war laut Fricke „einen Tick aktiver“. In der 81. Minute fiel die Entscheidung nach einer Pingpong-Aktion durch Jakob Bruns zum 0:1. Achtum hatte kurz darauf noch die große Chance zum Ausgleich, doch Tobias Gilica scheiterte mit einem starken Abschluss aus dem linken Halbfeld an Hümax-Keeper Moritz Landsberg, der den Ball aus dem Winkel fischte.
Frickes Fazit: „Im Großen und Ganzen kein völlig unverdienter Sieg, aber einem Unentschieden hätte der Spielverlauf eher entsprochen.“
1. FC Sarstedt – SV Teutonia Sorsum 3:0 (3:0).
Bei bestem Wetter, aber tiefem und unebenem Platz, setzte sich Sarstedt souverän durch. „Dadurch war es schwierig, unser flaches Kombinationsspiel durchzusetzen“, erklärte der spielende Co-Trainer Felix Scharschuch. Dennoch erwischte Sarstedt einen Traumstart. Nach aggressivem Pressing zwangen die Gastgeber Sorsum zu Fehlern, die Kevin Vucinovic (1.) und Aras Daoud (6.) eiskalt zur frühen Führung nutzten. Das 3:0 erzielte Peman Gangir nach schöner Kombination: Yousef Emghames flankte auf Tom Waselowsky, der per Kopf auf Gangir ablegte. In der zweiten Halbzeit plätscherte die Partie ohne große Höhepunkte dahin. Am Ende ein verdienter Heimsieg für die Sarstedter, die auf den vierten Tabellenplatz springen konnten.
PSV GW Hildesheim – SC Drispenstedt 0:1 (0:1).
Eine zerfahrene Partie auf schwierigem Geläuf entschied der SC Drispenstedt knapp für sich. Früh erspielten sich die Gäste gute Möglichkeiten, zunächst blieben ein Heber und ein Abschluss aus aussichtsreicher Position ungenutzt. Ein Kopfballtreffer wurde wegen Abseits aberkannt. In der 45. Minute fiel dann das Tor des Tages: Aus dem Gewühl heraus traf Drispenstedts Spielertrainer Mahmud Siala flach ins lange Eck zum 0:1.
Nach der Pause blieb das Spiel kampfbetont und von vielen Ungenauigkeiten geprägt. Beide Teams versuchten es vermehrt aus der Distanz, zwingende Chancen blieben jedoch selten. Der PSV stemmte sich gegen die Niederlage, kam aber nicht entscheidend durch. PSV-Trainer Frank Leitemrann bilanzierte: „Insgesamt kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Aus meiner Sicht ein typisches 0:0-Spiel. Wir haben es taktisch gut gemacht und wenig zugelassen. Meine Mannschaft hat alles auf dem Platz gelassen.“






