Werbung
Hier könnte eure Werbung stehen!
Jetzt Kontakt aufnehmen
Was ist nur mit HC Eintracht Hildesheim los. Die Drittliga-Handballer verloren ihr drittes Spiel in Folge und wurden in der Tabelle vom EHV Aue überholt. Die Teilnahme an der Aufstiegsrunde ist in akuter Gefahr.
Die Handballer von HC Eintracht Hildesheim befinden sich in einer handfesten Krise. Am Sonntag unterlag das Team von Trainer Daniel Deutsch in der 3. Liga Nordost das Spitzenspiel gegen den EHV Aue mit 32:34 und kassierte vor nur 1200 Zuschauern damit die dritte Niederlage in Folge. Das hat enorme Auswirkungen in der Tabelle. Die Hildesheimer sind auf Rang vier hinter Braunschweig, Füchse Berlin II und den EHV Aue abgerutscht . Damit könnten die Einträchtler zum ersten Mal seit Jahren die Teilnahme an der Aufstiegsrunde verpassen und somit könnte der Traum vom Aufstieg in die 2. Bundesliga schon nach der Hauptrunde ausgeträumt sein. Gegen die Westsachsen mussten die HC-Handballer auf Jakub Tonar und Luca Hopfmann verzichten, dementsprechend brauchte das Deutsch-Team einige Zeit um ins Spiel zu finden. Zwar brachte der gute Linksaußen Tjark Jonas die Hildesheimer mit 7:6 in Führung (13.), danach verloren die Hausherren aber den Faden. Die Gäste gingen kurze Zeit später nach vier Toren in Folge mit 10:7 in Führung. Diesen Vorsprung verteidigten die Auer bis kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit. Eintracht-Spielmacher Piet Möller, der wieder genesen war, traf kurz vor der Sirene zum 15:15-Ausgleich, Aues Justin Dobler sorgte aber noch für den 15:16-Halbzeitstand.

Die Hildesheimer kamen mit viel Engagement aus der Kabine und Trainer Deutsch ließ sein Team nun deutlich offensiver verteidigen. Damit kam der EHV nicht zurecht. Einen 20:22-Rückstand verwandelten die Einträchtler in eine 26:23-Führung (47.). „Diesen Vorsprung haben wir zu schnell durch individuelle Fehler wieder hergegeben“, sagte Trainer Deutsch später. Drei Minuten später hatten die Gäste zum 26:26 ausgeglichen. Zweimal warfen die Eintracht-Angreifer einen Pass auf die Tribüne und einmal unterlief dem HC ein Schrittfehler. Die Schlussphase verlief ausgeglichen, aber kurz vor dem Ende ging Aue durch den guten Mikkel Löpp mit 32:30 in Führung. Eintracht kam nochmals auf 31:32 heran, aber nach einer Parade von Torwart Jan Wesemann war es wieder ein leichter Ballverlust, der die Hoffnungen auf ein Unentschieden zunichtemachten. Eintracht verlor das Spitzenspiel mit 32:34 und ist nun auf Schützenhilfe angewiesen, um die Aufstiegsrunde zu erreichen. In den verbleibenden neun Saisonspielen erwarten die Hildesheimer zudem zwei schwere Auswärtsspiele in Braunschweig und Stralsund und in der aktuellen Form deutet vieles daraufhin, dass Eintracht nur schwer noch an den Braunschweigern und Auern in der Tabelle vorbeiziehen kann. „Wir werden die Niederlage schnell aufarbeiten und wir müssen die vielen Fehler schleunigst abstellen. Am kommenden Wochenende wartet in Flensburg ein harter Brocken auf uns, da müssen wir die Kurve bekommen“, sagte Deutsch.

