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Aufbruchstimmung bei Volleyball-Zweitligist TSV Giesen GRIZZLYS II: Mit dem 3:1-Sieg beim Kieler TK sind die Mannen von Trainer Martin Richter in die Erfolgsspur zurückgekehrt und wollen diese Glücksgefühle in den drei noch ausstehenden Punktspielen bestätigen
Schließlich sind alle Begegnungen in der heimischen Schacht-Arena, wo die Giesener in Sachen Siege ja in dieser Spielzeit einigen Nachholbedarf haben. Erste Gelegenheit, die Heimbilanz weiter aufzupolieren, haben die Akteure der „SUPERZWEITEN“ zunächst am kommenden Sonntag um 16 Uhr in der Partie gegen den Moerser SC.
„Es wäre schön, wenn wir die treuen Zuschauer in den letzten Spielen auch vermehrt wieder mit ein paar Siegen verwöhnen würden. Die haben es sich verdient, weil sie uns auch in den Stunden bitterer Niederlagen nicht haben hängen lassen“, hofft Coach Richter, dass seine Schützlinge auf der Zielgerade der Saison noch einmal richtig Gas geben werden. Bislang waren Kapitän Julian Hoyer und Co. nämlich auf fremdem Terrain wesentlich erfolgreicher. Und mit Moers, den America Unlimited Volleys Aligse sowie zum Abschluss den Münster Volleys haben die TSV-Akteure drei Kontrahenten vor der Brust, die auf jeden Fall schlagbar sind. Selbst die Optimal-Ausbeutel von neun Punkten scheint dabei nicht unmöglich. Das würde sich bestimmt auch positiv auf die Tabelle auswirken, wo die Giesener momentan auf Rang fünf geführt werden und mit drei Erfolgen die Chance haben, wenigstens am aktuell punktgleichen Rangvierten TuB Bocholt noch vorbeizuziehen. Das Top-Trio FC Schüttorf 09 (45 Punkte), TuS Mondorf (43) und VV Humann Essen (42) ist allerdings unerreichbar enteilt und wird den Titel unter sich ausmachen.
Für das Match gegen Moers, bei dem auch Ex-GRIZZLYS André Illmer als Libero spielt, hat sich Coach Richter zumindest einiges vorgenommen. „Wir haben bereits das Hinspiel in Moers 3:0 gewonnen. Das sollte uns auch für die Heim-Partie anspornen“, sagt der Coach und ergänzt: „Moers hat sich zwar mit zwei neuen Angreifern verstärkt und hat zuletzt auch sein Heimspiel gegen Neustrelitz klar gewonnen, jedoch sollten wir in der Lage sein, dem Match unseren Stempel aufzudrücken, wenn wir unsere Normalform abrufen.“ Auch die Personalsituation ist bei den Giesenern momentan völlig entspannt. „Wir haben zum Glück momentan keinen kranken oder verletzten Spieler zu beklagen, so dass ich davon ausgehe, dass wir auch am Sonntag wieder in Bestbesetzung antreten können und wollen“, blickt Richter der Partie gegen die Mannschaft vom Niederrhein voller Vorfreude entgegen. Diese Vorfreude soll sich dann mit möglichst konzentriertem Spiel auch in den Aktionen spiegeln und die Fans mitreißen, so dass am Ende weiter die entfachte Aufbruchstimmung genießen dürfen.
Verfasser: Thomas Kühlmann





