HC Eintracht Hildesheim hat das Heimspiel gegen den TSV Altenholz mit 30:33 verloren. Die Hildesheimer laufen nun Gefahr Platz zwei zu verlieren. Trainer Daniel Deutsch muss sein Team nun schnell wieder in die Spur bekommen.

Am vergangenen Wochenende unterlag Handball-Drittligist HC Eintracht Hildesheim bei Mittelklasseklub Eider Harde mit 30:33. Eine Woche später erwischte es den Tabellenzweiten erneut. Gegen den TSV Altenholz musste das Team von Trainer Daniel Deutsch wieder eine 30:33-Niederlage hinnehmen. Damit kassierten die Hildesheimer die zweite Niederlage in Folge und die vierte insgesamt. Eintracht zwar immer noch Tabellenzweiter und damit auf Kurs Aufstiegsrunde, aber die Konkurrenz aus Aue, Rostock und eben Altenholz hat wieder Blut geleckt. Gegen den TSV erwischten die Hildesheimer einen klassischen Fehlstart. Nach 18 Minuten lag das Deutsch-Team mit 8:16 zurück. „Wir haben zu viele technische Fehler fabriziert“, analysierte Deutsch die Anfangsphase. Danach steigerte sich sein Team vor allem in der Deckungsarbeit und arbeitete sich Tor um Tor wieder heran. Bis zur Halbzeitpause konnten die Einträchtler, die auf Spielmacher Piet Möller verzichten mussten, auf 14:17 verkürzen. Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel folgte aber der nächste Nackenschlag. Abwehrspezialist Hendrik Hanemann sah die rote Karte nach seiner dritten Zeitstrafe und trotzdem blieb Eintracht im Spiel.

Hendrik Hanemann musste nach seiner roten Karte von der Tribüne aus zuschauen.

Allerdings leistete sich die Hausherren in der zweiten Halbzeit zu viele Fehlwürfe. Beim Stand von 20:22 versuchte es der erfahrene Lukas Quedenbaum bei einem Tempogegenstoß mit einem Dreher an TSV-Torwart Saggau (42.). Das zog sich durch die Endphase des Spiel. Fünf Minuten vor dem Ende führten die Gäste mit 31:25. Eintracht kam noch einmal heran. Linksaußen Henning Stöhr traf 100 Sekunden vor dem Ende zum 30:32 und 45 Sekunden später hatte Florian Billepp sogar die Chance sein Team auf ein Tor heran zu bringen, der Linkshänder scheiterte aber freistehend an der Latte des Altenholzer Tores. Am Ende setzten sich die Kieler mit 33:30 durch. Bei Eintracht Hildesheim sind durch die zweite Niederlage in Folge erste Alarmsignale sichtbar. „Uns fehlte heute nach der Niederlage in Harde und der schwachen Anfangsphase das Selbstvertrauen. Die Mannschaft hat sich danach zurück gekämpft, aber am Ende haben uns zu viele Fehler das Genick gebrochen“, sagte Deutsch. Er muss seine Mannschaft nun schnell wieder aufrichten, denn in einer Woche steht das nächste Spitzenspiel auf dem Programm. Dann muss Eintracht gegen den EHV Aue, so etwas wie das Team der Stunde in der 3. Liga Nordost, antreten. „Aue hat einen Lauf und hofft noch auf die Aufstiegsrunde. Das ist eine gestandene Mannschaft, aber wir haben in der Vergangenheit bewiesen, dass wir in den wichtigen Spielen hoch konzentriert sein können“, sagte Deutsch. Dann muss sein Team aber eine bessere Leistung als gegen Altenholz abrufen, sonst gerät das Ziel Aufstiegsrunde in Gefahr.

Matteo Ehlers findet kein Durchkommen gegen den Altenholzer Simon Seebeck.