In der 2. Bundesliga Volleyball hat das Team 48 um Trainer Matthias Keller einen überzeugenden Auswärtserfolg gefeiert. Bei den TUSA City Girls Düsseldorf setzten sich die Hildesheimerinnen mit 3:0 (25:15, 26:24, 26:24) durch.

Frühe Dominanz

Matthias Keller schickte folgende Spielerinnen auf die Platte: Lena Onnen, Nina Laudien, Magdalena Dudek, Nele Schmitt, Viktoria Mirvoda, Vanja Przulj und Isabella Scarlett. 
Das Team 48 erwischte einen guten Start. Nach nur wenigen Ballwechseln stand es 3:0 für die Gäste, was Düsseldorf bereits früh zur ersten Auszeit zwang. Zwar fanden die Gastgeberinnen anschließend besser ins Spiel und glichen beim 7:7 kurzzeitig aus, doch die Antwort der Hildesheimerinnen folgte prompt. Vor allem Nina Laudien übernahm Verantwortung im Aufschlag. Eine starke Serie brachte Team 48 auf 11:7 in Führung, Düsseldorf reagierte erneut mit einer Auszeit – ohne Erfolg. Lena Onnen setzte die Angreiferinnen immer wieder klug in Szene, während Nele Schmitt und Vanja Przulj konsequent punkteten. Über die Zwischenstände 13:7 und 17:8 zog Team 48 deutlich davon. Beim Stand von 24:14 wehrte Düsseldorf zwar den ersten Satzball ab, doch wenig später machte Vanja Przulj den Sack zu.

Nervenstärke entscheidet

Der zweite Durchgang entwickelte sich deutlich umkämpfter. Beide Teams lieferten sich lange Ballwechsel, keine Mannschaft konnte sich früh absetzen. Bis zum 9:9 verlief der Satz komplett ausgeglichen. Erst beim 14:12 gelang Düsseldorf erstmals eine kleine Führung, begünstigt durch einige Eigenfehler von Team 48. Trainer Matthias Keller reagierte mit einer Auszeit. Die Maßnahme zeigte Wirkung: Scarlett über die Mitte und Nele Schmitt brachten ihr Team mit wichtigen Angriffspunkten zurück ins Spiel, ein Netzfehler der Gastgeberinnen sorgte für den 15:15-Ausgleich. Dennoch blieb Düsseldorf hartnäckig und zog wieder auf 18:15 davon. In der entscheidenden Phase übernahm erneut Lena Onnen Verantwortung, servierte ein Ass zum 18:17 und leitete den Ausgleich ein. Viktoria Mirvoda stellte auf 18:18. Beim Stand von 22:19 für Düsseldorf nahm das Team 48 erneut eine Auszeit. Danach kämpften sich die Gäste Punkt für Punkt heran: Düsseldorf ins Netz, Angriff über die Mitte zu Scarlett, 22:21. Trotz einer weiterer Auszeit der Gastgeberinnen ging es in eine packende Schlussphase. Düsseldorf hatte beim 24:22 zwei Satzbälle, doch Nele Schmitt verkürzte, Magdalena Dudek zeigte als Libera eine starke Abwehraktion, die Vanja Przulj zum 24:24 verwertete. Eine weitere starke Aufschlagserie von Nina Laudien brachte Team 48 schließlich in Führung. Lena Onnen nutzte die Chancen eiskalt, ein weiterer Netzfehler der Gastgeberinnen besiegelte den 26:24-Satzgewinn – 2:0 für Team 48.

Spannung bis zum Schluss

Auch im dritten Satz startete Team 48 erneut konzentriert. Lena Onnen brachte ihr Team mit einer starken Aufschlagserie schnell mit 4:0 in Führung. Über 5:1 und 8:2 schien alles früh entschieden, doch diesmal zeigte Düsseldorf Moral. Die Gastgeberinnen kämpften sich zurück und übernahmen beim 10:8 erstmals die Führung. Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beim 13:13 war wieder alles ausgeglichen, beide Teams punkteten im Wechsel. Auch in der Crunchtime blieb es spannend, Düsseldorf lag beim 23:21 knapp vorne. Trainer Matthias Keller nahm eine letzte Auszeit, um sein Team auf die entscheidenden Ballwechsel einzustellen. Die Antwort folgte sofort: Isabella Scarlett setzte einen wichtigen Block zum 23:22. Beim nächsten Ball entschied der Schiedsrichter auf vier Kontakte bei Düsseldorf, eine umstrittene Entscheidung, die dem Team 48 den Ausgleich zum 23:23 brachte. Nele Schmitt holte anschließend den ersten Matchball, der jedoch abgewehrt wurde. Beim Stand von 24:24 blieb das Team 48 jedoch ruhig. Düsseldorf servierte ins Aus, Lena Onnen ging erneut zum Aufschlag und Vanja Przulj verwandelte den entscheidenden Punkt zum 26:24.

Team 48 nach dem Sieg in Düsseldorf. Foto: Team 48

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und hoher Nervenstärke setzte sich das Team 48 verdient mit 3:0 durch. Besonders Nina Laudien, die später zur MVP der Partie gewählt wurde, prägte das Spiel mit ihren Aufschlägen und ihrer Präsenz auf dem Feld.