Die Wasserballfans dürfen sich auf ein sehenswertes Duell am Wochenende freuen. Das U18-Bundesligateam des Hellas-1899 empfängt am Samstag, 17. Januar, um 18 Uhr den ASC Brandenburg im Wasserparadies.

Bildunterschrift Titelbild: Wird attackiert: Hellas-99-Stammspieler Carl Warsewa will am Samstag gegen Brandenburg gewinnen. Foto: Gerhard Peisker

Beide Formationen sind etwas unter Zugzwang. Die Brandenburger sind scharf auf einen Spitzenplatz in der Gruppe B, haben aber kürzlich klar gegen Leipzig verloren.

Die Hildesheimer wollen nach den letzten zwei Heimniederlagen endlich unter Beweis stellen, dass sie nicht nur mithalten, sondern auch gewinnen können.   „Das geht aber nur, wenn wir unsere Treffsicherheit verbessern“, sagt Trainer Dirk Schütze. Bei der 13:15-Schlappe in Brandenburg hatten die Hellenen gerade in den ersten beiden Vierteln etliche Chancen ausgelassen. Zwischenzeitlich drohten sie sogar unterzugehen, zeigten aber eine starke Moral und kämpften sich zurück ins Match.

Die Brandenburger spielen eine sehr tiefe Zone und gehen hohes Risiko, drücken im Angriff gerne auf die Tube und suchen die Entscheidung. Vor allem das Umschaltspiel ist gut und gefährlich. Technische Fehler, wie sie zuletzt den HSC-Jungs ab und an unterliefen, wären ein gefundenes Fressen für die Gäste. „Wir müssen überlegt agieren, für uns selbst berechenbar bleiben, um keine Konter zu kassieren“, erklärt Dirk Schütze.

Nicht nur sein Team ist am Samstag im Einsatz. Vorher an dem Tag tragen die U14-Wasserballer des Hellas-99 die Vorrunde zur Norddeutschen Meisterschaft im Wasserparadies aus: Um 12 Uhr treffen sie auf den Hamburger TB, um 16 Uhr heißt der Gegner dann Wolfenbütteler SV. Coach Dragan Dobric will mit zwei Siegen eine perfekte Basis legen für die Endrunde am Sonntag in Laatzen.