Sport ist heute nicht mehr nur das, was im Stadion passiert. Er findet überall statt: auf dem Handy, im Livestream, in Fan-Chats und auf Social Media. Digitale Plattformen haben das Erlebnis so stark verändert, dass viele Fans gar nicht mehr merken, wie selbstverständlich sie inzwischen mitten im Sportgeschehen stehen, ohne das Haus zu verlassen.

Titelbild: Man muss heute nicht im Stadion sein, um das Stadionfieber mitzuerleben. Bildquelle: jarmoluk via pixabay.com

Was früher reine Zuschauerrolle war, ist heute ein Mitmach-Event. Und genau das macht den modernen Sport so spannend.

1. Livestreams – der Moment gehört jetzt allen

Früher musste man zur richtigen Zeit vorm Fernseher sitzen. Heute läuft Sport überall: in der Bahn, im Park, in der Mittagspause. Streaming-Plattformen bieten:

  • verschiedene Kameraeinstellungen
  • Wiederholungen auf Knopfdruck
  • Echtzeit-Statistiken
  • Streams auf Handy, Tablet oder Laptop

Für kleine Vereine ist das ein Gamechanger. Spiele, die früher kaum jemand sah, bekommen plötzlich ein Publikum aus allen möglichen Ecken der Welt. Und Fans müssen nicht mehr hoffen, dass ein Sender sich erbarmt, ein Spiel zu zeigen.

2. Second-Screen: wenn Fans mehr sehen wollen als die Kamera zeigt

Das Smartphone läuft heute parallel zum Spiel und werden dabei häufig sogar intensiver benutzt, als das Spiel tatsächlich geschaut.

Während das Spiel noch läuft checken Fans:

  • Live-Analysen
  • Heatmaps
  • Kommentare aus der Community
  • Umfragen

Die digitalen Zeiten machen aus Fans eben nicht mehr nur Zuschauer. Man wird Teil der vermeintlichen Fachexperten. Und ja, manchmal entstehen dabei hitzige Diskussionen, die aufregender sind als die ersten zwanzig Minuten vom Spiel. Wenn man vom Nervenkitzel spricht, dann häufig auch exakt von den Diskussionen, die rund um die Spiele passieren.

3. Social Media: Wo Sportler, Vereine und Fans direkt aufeinandertreffen

Social Media hat den Sport persönlicher gemacht. Früher kannte man Sportler aus Interviews. Heute kennt man sowohl ihr Privatleben, als auch ihre größten Fehler. Auf YouTube und anderen Plattformen gibt es Möglichkeiten nahezu jeden privaten Moment der Sportidole nachzuverfolgen.

  • ihre Trainingsvideos
  • ihre Outtakes
  • ihre spontane Fruststory nach einer Niederlage
  • ihre kleinen, menschlichen Momente

Ein kurzer Clip ist in der Lage dazu heute Millionen von Menschen zu erreichen und einen gesamten Spieltag zu prägen. Und Social Media entscheidet oft, welche Szene eigentlich die „Story“ des Spiels ist. Dabei ist es häufig egal, wie das Match ausgegangen ist.

4. Daten & Personalisierung – der Sport wird individuell

Plattformen sammeln Informationen darüber, was Fans interessiert. Dadurch entsteht ein Sporterlebnis, das sich fast maßgeschneidert anfühlt und für jeden Fan das passende beinhaltet. Dazu gehören:

  • Highlight-Videos, die perfekt passen
  • personalisierte News, zugeschnitten auf die eigenen Bedürfnisse
  • Merch- und Ticketangebote für das eigene Lieblingsteam
  • Push-Benachrichtigungen zu Toren, oder Transfers

Auf diese Art und Weise bekommt man genau das, was man spannend findet, ohne stundenlang zu suchen. Vor allem bei den Push-Benachrichtigungen gibt es den Vorteil, dass man mithilfe dieser direkt über wichtige Spielereignisse informiert bleibt. Ein Vorteil, denn vor allem wer sich im Bereich der Sportwetten befindet, der kann so schneller reagieren. Häufig sind Wettbegeisterte gleichzeitig in unterschiedliche Spiele involviert, was es schwer macht den Überblick zu behalten. Push-Benachrichtigungen, auch vom Wettanbieter selbst sind hier eine gute Alternative.

5. Digitale Communities – die neuen Fankurven

Fans haben heute die Chance sich weltweit und global zu vernetzen. Das passiert mithilfe von Discord, also der Online-Plattfom, die es möglich macht in Gruppen, Fanforen, Team-Apps oder Social-Media-Communities zu agieren. Digitale Treffpunkte werden zu Orten, an denen man…

  • gemeinsam Siege feiern kann
  • gemeinsam Niederlagen verdaut
  • Memes und Lustiges teilt
  • Seinen eigenen Expertenstatus sichtbar macht
  • sich in Sekundenschnelle mit Leuten austauscht, die die gleiche Leidenschaft teilen

Der Sport lebt davon, dass Menschen ihn gemeinsam erleben.
Digitale Räume machen genau das möglich, und zwar jederzeit, täglich, rund und um die Uhr.

Fazit

Digitale Plattformen haben das Fan-Erlebnis komplett verändert. Sport ist heute nicht mehr an Ort oder Zeit gebunden. Er ist überall dort, wo Screens, Communities und Daten sind. Klar gibt es auch die Möglichkeit sich für teures Geld im Lieblingsvereinsbus einzubuchen. Das wird auch nach wie vor ein unvergessliches Erlebnis sein, aber das Internet ist eben die nahezu kostenfreie Alternative zum Offline-Erlebnis. Dort finden sich auch nämlich neben toxischen Diskussionen, einem Überschwall an Informationen und Datenschutzrisiken ist diese Entwicklung aber auch ein Vorteil für viele Fans, denn diese sind heute näher dran, als je zuvor.

Von Fußball, zum Football, zum Tennis: Das Internet bietet die Möglichkeit sie besser zu informieren und stärker einzubetten. Davon profitieren deshalb nicht nur Fans, sondern selbstverständlich auch die internationalen Sportverbände. Wer diesem Zeitgeist mit einem gesunden Bewusstsein entgegnet, der profitiert auf allen Ebenen.