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Continentale Drebert und Schröder
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Wir sind der Meinung: Sicherheit ist etwas Persönliches
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Zum Oberliga-Saisonendspurt beschenkte der VfV 06 seine Fans mit einem 2:1-Heimerfolg gegen den BSV Rehden. Zehn Abschiede gab es am Sonntag zu verzeichnen.
Am Sonntag verabschiedete sich der VfV Borussia 06 Hildesheim versöhnlich von seinen Fans aus der Saison. Gegen den BSV Rehden sprang ein verdienter 2:1-Erfolg heraus. Damit revanchierten sich die Hildesheimer für die 0:3-Schlappe im Niedersachsenpokal. Ein schwacher Trost für die durchwachsene Saison mit einem unschönen Trainerwechsel. Die Hildesheimer schieden im Pokalhalbfinale aus und in der Liga reichte es „nur“ zu Platz Acht. Das war eindeutig zu wenig für die Hildesheimer Ambitionen. Am letzten Spieltag lag dann naturgemäß etwas Wehmut über dem Friedrich-Ebert-Stadion. Zunächst wurden die Spieler verabschiedet, die den Verein definitiv verlassen werden. Neun Spieler werden in der kommenden Saison woanders auflaufen.

Danach ergriff Präsident Michael Salge das Mikrofon und verabschiedete das Gesicht der VIP-Lounge. Christine Hartmann kümmerte sich seit über 20 Jahren um das Wohlbefinden der besonderen Fans. Bei jedem VfV-Tor wurde erst einmal ein kleiner Schluck Sekt kredenzt. „Ich hatte immer mal ans Aufhören gedacht. Jetzt ist endgültig Schluss. Der Abschied tut weh, wir haben hier schöne Stunden verbracht, aber irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, um aufzuhören“, sagte die gute Seele des VfV. Über den 2:1-Erfolg zum Abschied freute sich Christine Hartmann sehr. Mit einem Sieg ist es sicher schöner aufzuhören.

Die Hildesheimer Mannschaft wollte sich unbedingt mit einem Sieg von den nur noch 200 Zuschauern verabschieden. Der VfV war, wie auch schon im Pokalspiel, die spielbestimmende Mannschaft. Diesmal belohnte sich das Team für den Aufwand. Finn Kiszka brachte den VfV in der ersten Halbzeit in Führung (18.). Weitere Chancen ließ der VfV ungenutzt. In der zweiten Halbzeit waren die Hausherren weiterhin überlegen. Rechtsverteidiger Tim Friedrich, der eine gute Partie spielte, wurde in der 65. Minute im Rehdener Strafraum gefoult. Abwehrchef Yannik Schulze beorderte Anton Pourfard zum Elfmeterpunkt. Das tadellose Eigengewächs, das die Kapitänsbinde trug, verwandelte ganz sicher zum 2:0. Übrigens wird Pourfard in der kommenden Saison für Tennis Borussia Berlin spielen und in Potsdam Medizin studieren. Der 20-Jährige bekam am letzten Spieltag einen wahrhaftig würdigen Abschied. Der 2:1-Kosmetiktreffer durch Hakim Traore hatte nur noch statischen Wert. Der VfV beendet die Saison auf Platz acht. Die Verantwortlichen sind nun mit der Kaderplanung für die kommende Saison beschäftigt. Am Sonntag verlängerte Angreifer Carlos Christel seinen Vertrag. Damit beinhaltet der aktuelle Kader nach heutigem Stand 17 Spieler. Weitere Veränderungen sind in Planung.
