Nach zwei Auswärtsspielen startet Team 48 Hildesheim am kommenden Sonntag auch vor heimischer Kulisse in die neue Saison der 2. Bundesliga Nord. Zu Gast ist der SC Potsdam. Team 48 holte aus den ersten beiden Begegnungen zwei Punkte, Potsdam steht mit drei Zählern da.

Der Saisonauftakt gegen Hörde verlief für die Hildesheimerinnen nach Maß. Das Team 48 setzte sich mit 3:2 durch und Trainer Matthias Keller zeigte sich anschließend zufrieden. „Fürs erste Spiel war das sehr ordentlich“, blickt Keller auf die Partie zurück.

Einen Tag später folgte beim VCO Berlin allerdings eine deutliche Ernüchterung. Das Team 48 verschlief die Begegnung laut Keller und musste zudem eine Verletzung verkraften. Außenangreiferin Nina verletzte sich am Knie, nachdem eine Gegenspielerin unglücklich mit ihr zusammengestoßen war. Nach einer Woche Pause sollte Nina Laudien am Freitag wieder ins Training einsteigen. Der Befund der MRT-Untersuchung stand für Keller zunächst noch aus.

Damit könnte das Team 48 am Sonntag gleich zwei Außen ersetzen müssen. Auch die Französin Victoire Panattoni fällt nach einer Knieverletzung aus. „Zwei verletzte Außen ist einfach zu viel“, erklärt Keller. Eine Spielerin aus der zweiten Mannschaft soll deshalb den Kader ergänzen. Allerdings steht die Oberliga-Mannschaft am Sonntag selbst in Bremen auf dem Feld. Keller rechnet daher damit, dass möglicherweise eine oder zwei Spielerinnen zunächst in der Oberliga zum Einsatz kommen und anschließend zumindest noch auf der Bank von Team 48 Platz nehmen.

Sportlich ist die Mannschaft auf den SC Potsdam vorbereitet. „Wir kennen Potsdam, das ist immer ein heißer Fight“, sagt Keller. Seine Mannschaft habe sich taktisch auf den Gegner eingestellt und eine entsprechende Strategie ausgearbeitet.

Für das erste Heimspiel der Saison hat Keller zudem eine klare Vorstellung: „Wir wollen jetzt in unserem ersten Heimspiel natürlich einen Sieg nach Hause fahren und wir wollen die Zuschauer wieder mit schnellem Spiel, mit Angriffsspiel, mit Leidenschaft begeistern.“ Gerade diese Elemente sollen am Sonntag von Beginn an auf dem Feld zu sehen sein.