Die Handballer von HC Eintracht Hildesheim haben in der 3. Liga Nordwest ihren zweiten Saisonsieg gefeiert. Gegen den VfL Fredenbeck zitterte sich das Team von Trainer Daniel Deutsch am Sonntag zu einem hauchdünnen 31:30-Erfolg. Dem neuformierten Hildesheimer Team war der Fehlstart mit 2:6-Punkten zu Beginn der Partie noch nicht anzumerken. Eintracht führte schnell mit 6:1 […]

Die Handballer von HC Eintracht Hildesheim haben in der 3. Liga Nordwest ihren zweiten Saisonsieg gefeiert. Gegen den VfL Fredenbeck zitterte sich das Team von Trainer Daniel Deutsch am Sonntag zu einem hauchdünnen 31:30-Erfolg. Dem neuformierten Hildesheimer Team war der Fehlstart mit 2:6-Punkten zu Beginn der Partie noch nicht anzumerken. Eintracht führte schnell mit 6:1 (9. Minute) verpasste es aber die Führung im Laufe der ersten Halbzeit auszubauen. Bis zur Halbzeitpause waren die wacker kämpfenden Gäste wieder bis auf zwei Tore herangekommen (17:15). Offensiv kamen die Hausherren zu vielen Toren aus dem Rückraum. Insbesondere Leon Bahr konnte sich immer wieder gegen die Fredenbecker Abwehr durchsetzen. Zu Beginn der 2. Halbzeit fanden die Eintracht-Handballer sofort wieder ins Spiel zurück. Drei Tore in Folge von Vincent Klepp und Bahr bedeuteten die 20:15-Führung. Die 843 Fans in der Sparkassen-Arena glaubten nun an einen Spaziergang ihres Teams. Dem ging die Leichtigkeit im Angriffsspiel aber mit zunehmender Spieldauer verloren. In der Offensive verzettelten sich Bahr, Felix Ntodonke und Lars Kaaterud immer wieder in Einzelaktionen und von Kombinationshandball war nun wenig zu sehen. Nach 50 Minuten war der Vorsprung der Hildesheimer ordentlich zusammengeschmolzen. HC führte nur noch mit 26:25. Es sollten dramatische letzte zehn Minuten werden, in denen Kreisläufer Leon Hein und Torwart Leon Krka die entscheidenden Spieler auf Hildesheimer Seite waren. Hein erzielte vier der letzten fünf HC-Treffer. In der 57. Minute traf der Neuzugang zum 31:28. Die Gäste gaben aber nie auf und VfL-Spieler Daniel Polak traf 64 Sekunden vor dem Ende zum 31:30. Im Gegenzug beging Bahr ein Stürmerfoul und die Fredenbecker waren nochmals in Ballbesitz. Torwart Krka parierte den letzten Wurf von Polak und wurde zum Matchwinner. Gemeinsam mit seinen Vorderleuten bejubelte der Keeper schließen einen ganz knappen 31:30-Heimerfolg. Das macht deutlich, dass die Ansprüche bei HC Eintracht Hildesheim andere sind, als noch in den Vorjahren. Der Umbruch im Kader ist nicht zu übersehen, das neu formierte Team ist noch in der Findungsphase und benötigt Zeit. Teams wie Spenge, Bielefeld oder Vinnhorst sind weiter als die Eintracht. Es bleibt abzuwarten, wohin der Weg von HC Eintracht Hildesheim führt.