Zu wenig – trotz Chancenfestival nur Nullnummer im F-E-S

(Archivbild)

Wegen des 1:0-Erfogs vom letzten Wochenende und aufgrund der schlechten Form des MTV Gifhorn, ging der VfV Borussia 06 Hildesheim heute als Favorit in die Ligabegegnung.

Bei nasskalten Witterungsverhältnissen entwickelte sich eine muntere Partie. Die Domstadtelf zeigte von Beginn an, dass sie heute den Ton angeben wollten. Die Mannschaft von Thomas Siegel ließ den Ball gut laufen. Erst war es Benni Plaschke, der einen Ball nur knapp neben den Kasten setzte (11.´), dann scheiterte Hady El-Saleh in der 13. Spielminute mit einem Kopfball. Auch Sascha Hingerl hatte heute Offensivdrang und zeigte dies durch einen Diszanzschuss, der in der 19. Minute nur haarscharf an Tobias Krulls Tor vorbei ging. Dann beruhigte sich das Geschehen etwas, von Gifhorn kam bis hierhin eigentlich kaum etwas Nenneswertes in Richtung Zumbeel-Tor. In der 32. Spielminute die nächste dicke Chance für den VfV06 – wieder war es Hady El-Saleh, der den Ball nur ganz knapp links am Gehäuse vorbei bugsierte. Kurze Zeit später (37.´) dann eine Unaufmerksamkeit in der Vorwärtsbewegung der Domstadtelf. Ausgerechnet Yannick Schulze war es, der den Ball zu leichtfertig hergab. Marvin Luczkiewicz schaltete blitzschnell und brachte einen Flachpass von der linken Seite auf den mitgelaufenen und freistehenden Rodi Celik, der jedoch kläglich scheiterte – Glück gehabt. Dann war Halbzeit.

Die überschaubare Kulisse von gerade einmal 380 Zuschauern sah in Halbzeit zwei einen VfV06, der mutig weiter spielte. Nach einer Ecke von Hingerl kam erst Andreas Hinrichsen zu einem Schuss, der auf der Linie geblockt wurde, einen weiteren Nachschuss von Emir Hadzic konnte die MTV-Defensive ebenfalls klären – da hätte es eigentlich mal klingeln können im Kaster der Gäste. In der 54. Minute scheiterte Schulze dann mit einem Kopfball nur haarscharf. Die Gifhorner, die spielerisch klar unterlegen waren, beschränkten sich ganz auf´s Kontern und ließen der Heimmannschaft den Spielaufbau. Immer wieder war es der VfV06, der gefährlich vor das gegnerische Tor kam. In der 79. Minute scheiterte der zuvor eingewechselte Adem Avci am heute starken Krull. Die Kugel wollte heute einfach nicht den Weg in das Tor finden. Kurz vor Schluss (89.´) hätte sich die schlechte Chancenauswertung der Hildesheimer fast noch gerächt. Luczkiewicz war auf einmal frei vor Zumbeel und setzte den Ball aus kürzester Distanz gegen den Pfosten. Kurz danach pfiff der Schiedsrichter die Partie ab und es blieb beim 0:0.

Viele Chancen, vor allem für die Domstadelf, die jedoch keine ihrer Möglichkeiten nutzen konnte – es fehlt einfach ein echter Goalgetter. Spielerisch war das heute auf jeden Fall ein Schritt nach vorne, wobei nicht vergessen werden sollte, dass man gegen formschwache und technisch limitierte Gifhorner gespielt hat. Am Ostersamstag geht es im Nachholspiel gegen den MTV Wolfenbüttel.