Spitzenreiter! Hart erkämpfter Erfolg gegen Oranienburger HC

Es war ein harter Kampf gegen einen starken Gegner: am Ende holte sich Eintracht Hildesheim aber einen 28:25 Erfolg gegen den Oranienburger HC und hat damit die Tabellenspitze erklommen. Vier Spieltage vor Saisonende profitierte die Mannschaft von der Niederlage des HC Empor Rostock bei der HSG Ostsee und hat nun zwei Punkte Vorsprung auf den härtesten Verfolger, der am Gründonnerstag in die Volksbank Arena kommt. Die 1159 Zuschauer in der Volksbank Arena sahen ein hart umkämpftes Match, in dem die Gastgeber nach nervösem Start eine knappe 12:11 Halbzeitführung verbuchen konnte. Im zweiten Abschnitt lief das Umschaltspiel besser und der Vorsprung konnte ausgebaut werden.

Der Druck war dem Team anzumerken in der Anfangsphase, schon nach acht Minuten griff Trainer Gerald Oberbeck angesichts eines 2:5 Rückstandes zur grünen Karte. Danach fand seine Mannschaft besser in die Partie. Beide Abwehrreihen dominierten das Geschehen auf dem Parkett. Lukas Schieb als unermüdlicher Antreiber und Kapitän Lothar von Hermanni waren auffälligste Aktivposten, auch Matteo Ehlers wusste zu gefallen. Beim 5:5 war der Rückstand egalisiert, doch wenig später führte Oranienburg beim 5:8 erneut mit drei Toren. Aber auch dieser Rückstand brachte die Hildesheimer nicht aus dem Rhythmus, beim 8:8 war der Ausgleich wieder geschafft und bis zur Pause wurde eine 12:11 Führung herausgeworfen.

In den zweiten 30 Minuten nahm der neue Tabellenführer dann Fahrt auf, forcierte das Umschaltspiel und hatte in Paul Twarz einen guten Rückhalt. Lothar von Hermanni zeigte sich nervenstark vom Punkt und auch im Gegenstoß. Fynn Wiebe kam zu wichtigen Toren aus dem linken Rückraum und Rene Gruszka nahm sich ein Herz und erzielte wichtige Treffer in entscheidenden Phasen. Über 21:17 und 24:20 holten sich Lukas Schieb und Co. eine 28:24 Führung bis zur 59. Minute, ehe die Gäste noch einmal verkürzten. Bis zum Ende war das Spiel spannend. „Ich bin heute sehr zufrieden und stolz auf meine Mannschaft. Wir haben das heute wirklich gut gemacht und die Rückstände jeweils aufgeholt. In der Anfangsphase hat vieles noch nicht geklappt, was wir uns vorgenommen hatten. Nach der Auszeit lief es besser, es ist auch nicht einfach, die Konzentration gegen einen solch unbequemen Gegner hoch zu halten, wenn alle vom Spiel gegen Rostock sprechen. Paul Twarz hat seine Sache gut gemacht“,  lobte ein zufriedener Trainer Gerald Oberbeck seine Schützlinge, von denen allerdings nicht alle überzeugt hatten.