Handball-Oberliga – Franz Köhler und Philipp Klein im Fokus!

Der Ligabetrieb ist nach dem Oberliga-Derby in der Volksbank-Arena in Hildesheim schon wieder voll im Gange. Trotzdem wollen wir noch einmal genauer auf diesen Abend und deren Auswirkungen auf den weiteren Verlauf der Liga, der schon wieder ein Spiel mit sich gebracht hat, schauen. Franz Köhler, der SG Börde, und Philipp Klein, von den Sportfreunden aus Söhre, haben sich, was genau diese Auswirkung betrifft, bei uns geäußert. Zusätzlich schauen wir noch kurz auf die nächsten anstehenden Partien am Wochenende.

Sportnews Hildesheim: Grüß dich Franz. Euer letztes Spiel war mit dem Derby in der Volksbank-Arena, wie für alle Beteiligten, etwas sehr besonderes. Tut so eine Niederlage besonders weh und wirkt diese sich vielleicht sogar extra negativ auf den weiterer Verlauf der Saison aus?

So eine Derbyniederlage tut immer schon mehr weh, aber zwei drei Tage danach war das schon wieder so gut wie vergessen. Wir spielen eine gute Saison und ich bin auch guter Dinge, dass das auch so weitergehen wird. Mit dem Abstieg werden wir nichts zu tun haben, da bin ich mir sicher.

Das das vergangene Spiel gegen den Lehrter SV 22:29 verloren ging, wusste Köhler zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Hat die Derbyniederlage also vielleicht doch Auswirkungen auf den Ligabetrieb? Wir werden sehen. So, weiter im Text.

Sportnews Hildesheim: Eine ganz andere Frage Franz. Du spielst nun schon eine längere Zeit bei der SG Börde. Was ist das besondere an diesem Verein?

Das ist jetzt meine dritte Saison und es macht einfach mega Spaß. Die Mannschaft ist einfach klasse und der ganze Verein hängt sich einfach total rein. Wir sind halt eigentlich auch “nur” ein Dorfverein, aber wir spielen jetzt die elfte Saison in der Oberliga und da gibt es halt schon Unterschiede zu Mannschaften die noch nicht so lange in der Oberliga spielen. Die Leute wissen was sie zu tun haben und der ganze Verein hat definitiv ein super Grundgerüst im auch weiterhin in dieser Liga spielen zu können.

Am morgigen Samstag geht es für das Dingelber-Team zum direkten Tabellenkonkurrenten der HSG Plesse-Hardenberg. Mit einem Sieg gegen die Truppe auf dem 10. Tabellenplatz würde man wieder an Ihnen vorbeiziehen. Anwurf ist am morgigen Samstag um 19:30 in der Sporthalle in Schellerten. 


Die Sportfreunde Söhre sind als Sieger aus dem Derby-Abend gegangen und konnten diesen Schwung auch direkt mit in das nächste Spiel nehmen. Die letzte Partie gegen den TSV Burgdorf III konnte man nämlich direkt mit 27:24, vor heimischen Publikum, gewinnen. Philipp Klein, der Abwehrmotor aus Söhre, äußerte sich zu unseren Fragen mit folgenden Worten.

Sportnews Hildesheim: Guten Tag Philipp. Natürlich frage ich auch dich, wie sich das Derby am vergangenen Freitag angefühlt hat und ob dieser durchaus besondere Sieg den Rest der Saison beflügeln kann. Was sagst du dazu?

Moin Timo, erst einmal ist es natürlich immer ein großartiges Gefühl vor so einer großen Kulisse und den eigenen Fans zu spielen und wenn man dann das Spiel gewinnt so wie wir am Freitag, dann macht das natürlich gleich doppelt Spaß und fühlt sich einfach gut an. Wir hoffen dadurch auch den Schwung und das Selbstvertrauen in die nächsten Spiele mitzunehmen, denn wir haben ja Ziele in den letzten Spielen der Saison und die möchten wir selbstverständlich erreichen.

Sportnews Hildesheim: Seit deiner Zeit bei den Sportfreunden aus Söhre in der Oberliga, hast du dich mehr und mehr in das Team eingebracht und bist zum absoluten Abwehrchef deines Teams mutiert. Was sagst du persönlich zu dieser Entwicklung und was bedeutet dieses Standing und dieser Verein für dich?

Es freut mich sehr das ich so viele Spielanteile bekomme und dem Team helfen kann die Spiele erfolgreich zu gestalten. Es macht einfach riesig viel Spaß mit den Jungs gemeinsam auf der Platte zu stehen und einfach Handball zu spielen. Der Verein ist auf jeden Fall etwas besonderes, indem alles sehr familiär abläuft und man sich sehr heimisch fühlt. Daher freut es mich immer wieder aufs Neue vor den eigenen Fans zu spielen, weil sie das Team so fabelhaft unterstützen.

Den besagten “Schwung” konnte das Lakenmacher-Team somit, wie oben schon erwähnt, mit in die nächste Partie nehmen. So soll es jetzt an diesem Wochenende gegen die HSG Nienburg, die sich auf dem fünften Tabellenplatz und somit zwei Plätze unter dem Team aus Söhre steht, weitergehen. Anwurf ist auch hier um 19:30. Allerdings in der Sporthalle der HSG Nienburg.