Hildesheimerinnen mit viel Herz zum Punktgewinn

PSV trotzt Tabellenzweiten Remis ab
Es war die erwartet schwere Aufgabe gegen den SV Hastenbeck. Die Grün-Weißen machten aber von Beginn an klar, dass es für den Favoriten aus Hastenbeck nichts geschenkt geben würde. Mit viel Engagement ging die Wiese-Elf zur Sache und erspielte sich in der Anfangsphase mehr Spielanteile. Die erste Chance für die Grün-Weißen hatte Sara Raulfs, die aber im letzten Moment noch entscheidend gestört wurde. In der 20. Minute war dann Elena Reinicke in aussichtsreicher Position. Der Abschluß ging aber links am Tor vorbei. Die Gäste kamen mit andauernder Spielzeit besser zurecht. In den letzten Minuten des ersten Durchgangs hatten sie mehr vom Spiel, ohne sich jedoch ihrerseits entscheidend durchsetzen zu können. So ging es nach gleichwertigen 45 Minuten torlos in die Pause.
Den besseren Start in die zweite Spielhälfte erwischten die Gäste. Nach einem individuellen Fehler erhielt der Favorit einen unnötigen Freistoß an der linken Strafraumgrenze. Den von Lity auf den zweiten Pfosten geschlagenen Freistoß köpft Rüscher aus kurzer Distanz unhaltbar ein. Die größere Cleverness scheint sich zu diesem Zeitpunkt durchzusetzen. Aber die PSV-Frauen zeigen Herz und geben sich nicht geschlagen. Zunächst ergeben sich aus dem Spiel aber keine klaren Torchancen. So benötigen auch die Grün-Weißen eine Standardsituation zum verdienten Ausgleich. Nach einer von Sara Raulfs geschlagenen Ecke wird es zwischen offensiven und defensiven Spielerinnen unübersichtlich. Irgendwie gelangt der Ball von Franziska Aue, aus dem Gewühl heraus, im hohen Bogen ins Hastenbecker Tor. Nach dem Unentschieden versuchen beide Mannschaften den entscheidenden Treffer zu erzielen. Es gelingt aber keiner Mannschaft mehr sich den spielentscheidenden Vorteil zu verschaffen. So trennen sich die Teams leistungsgerecht 1:1. Wiese:
Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir haben über 90 Minuten mit viel Leidenschaft und Engagement für den Punktgewinn gearbeitet. Der Verstand sagt dir, dass der SV Hastenbeck der klare Favorit ist. Ich war mir aber sicher, dass wir mit Herz und dem Glauben an unsere eigene Stärke bestehen werden. Mit ein bisschen mehr Kaltschnäuzigkeit in der Offensive und Klarheit in der Aktion vor dem Gegentor wäre vielleicht sogar ein Sieg möglich gewesen. Der heutige Punktgewinn ist aus meiner Sicht hochverdient und stärkt das Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.