Eintracht siegt souverän

Vor 1240 Zuschauern siegten die Handballer der Eintracht deutlich mit 33:19 gegen eine schwache HSG Ostsee N/G. Bis auf kleine Ausnahmen war das Spiel ganz gewiss kein Handballleckerbissen, doch die Hildesheimer sicherten sich trotz vielen Fehlern deutlich und souverän zwei Punkte.

Erst in der 8. Minute traf die HSG zum ersten Mal, da Jakub Lefan sein Tor komplett vernagelte. Das war allerdings auch wichtig, da die Eintracht zu Beginn viele Fehler im Angriff machte und sich noch nicht deutlich absetzen konnte. Der Angriff der Ostsee’ler wirkte weiterhin ideenlos und viel zu langsam um den Hildesheimern wirklich gefährlich zu werden. Währenddessen verwarf Niko Tzoufras am Kreis bereits den dritten freien Ball. Nichtsdestotrotz wächst die Führung immer weiter, allerdings nur weil die HSG wirklich schlecht spielt. Früh setzt man auf den 7. Feldspieler, doch auch dies änderte nichts an der Ungefährlichkeit im Angriff, sodass der Plan auch schnell wieder Thomas Knorr verworfen wurde. Bis auf ein schönes No-Look-Tor von Norman Kordas, der für Niko Tzoufras am Kreis eingewechselt wurde, und zahlreichen Paraden von Jakub Lefan gab es wenig Highlights in der ersten Hälfte, wahrlich kein schönes Handballspiel, aber erfolgreich. 17:9 war dann der Pausenstand und das obwohl die Hildesheimer viele Chancen liegen ließen. Bis auf Maximilian Folchert im Tor der HSG Ostsee ein ganz schwacher Auftritt.

Die zweite Hälfte begann dann da wo die erste aufhörte. Die Abwehr der Eintracht stand sicher und von den wenigen Bällen, die auf das Tor kamen hielt Jakub Lefan einige. Im Angriff erzielte die Eintracht dann immer wieder mit Tempo einfache Tore, sodass die 10-Tore-Führung schnell hergestellt werden konnte. Der Vorsprung wuchs weiter und bis auf den Mann im Tor kam weiterhin keiner der Ostsee’ler nur Ansatzweise in’s Spiel. Nach dem 24:12 durch Fynn Wiebe in der 42. Minute stellte Trainer Thomas Knorr dann seine Abwehr auf eine Manndeckung um und versuchte es erneut mit dem 7. Feldspieler. So ganz ging der Plan nicht auf, aber immerhin aus Sicht der HSG wurde der Rückstand nicht noch größer, da die Hildesheimer einige Male das leere Tor nicht trafen. Das Spiel plätscherte dann so vor sich hin und jedem in der Halle war klar wer das Spiel gewinnen würde. Bis auf einen gehaltenen Kempa von Paul Twarz, der eingewechselt auch einige Paraden verzeichnen konnte, war auch die zweite Hälfte ähnlich unspektakulär.

Mit 7 Treffern war Rene Gruszka bester Torschütze der Eintracht, auch Lukas Schieb mit 5 Toren und einigen Vorlagen konnte überzeigen. Das Spiel gewonnen haben allerdings die exzellente Abwehr und die zwei starken Torhüter der Eintracht. Ohne die gute Leistung mindern zu wollen muss man allerdings dazu sagen, dass die HSG Ostsee schwach aufspielte und es den Hildesheimern einfach machte.