Klares 4:0 – Bav gewinnt den Kehrwieder-Cup 2018

Landesligist SV Bavenstedt ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat den Kehrwieder-Cup 2018 gewonnen. Im Finale besiegte “Bav” den Bezirksliga-Aufsteiger 1.FC Sarstedt klar und deutlich mit 4:0. Auf Rang drei folgte kampflos der SV Blau Weiß Neuhof, da der vierte Halbfinalteilnehmer MTV Almstedt aufgrund einer Terminkollision seine Teilnahme absagte.

Die Kreisliga-Mannschaft des VfR Germania Ochtersum stellte sich am Finaltag zur Verfügung, sodass es dennoch zwei Partien am gestrigen Samstag gab. Ochtersum besiegte den unterlegenen Halbfinalisten aus Neuhof mit 3:2. Hannes Dressler brachte die Kirschen in Front, Rami Alomar glich aus. Danach erzielte Mo Siala die erste Führung für Ochtersum ehe Justin Könnecke erneut auf Remis stellte. Schlussendlich sorgte Niklas Preußner für den 3:2 Siegtreffer der Germanen, ehe das große Finale los ging.

Der SVB war von Beginn an tonangebend und stellte schnell klar, dass es nur in eine Richtung gehen sollte. Bereits nach 15 Minuten fiel das 1:0. Jan Laumann hatte sich über links schön durchgetankt und mit einer scharfen Hereingabe Kevin Bodmann bedient, welcher nur noch einschieben brauchte. Nach einer guten halben Stunde parierte Sarstedts Tom Klee einen Freistoß von Lennart Fiech glänzend. Nur vier Minuten später machte er allerdings keine gute Figur. Nach einem harmlosen Schuss von Fiech, ließ Klee den Ball durch die Hände rutschen zum 2:0. Damit ging es vor knapp 250 Zuschauern auch in die Pause.

Auch nach Wiederanpfiff drückten die Mannen aus Bavenstedt auf das Tempo. Nach einem Sarstedter Ballverlust in der Vorwärtsbewegung schaltete Fiech am schnellsten und schob überlegt vor Klee zum 3:0 ein. Nur zwei Minuten später entschied Neuzugang Bastian Hattendorf die Partie mit dem 4:0 zugunsten des Landesligisten. Nach einer scharfen Flanke hatte Fiech für Hattendorf quer gelegt, der cool einschob. Sarstedt verkaufte sich dennoch teuer, aber man merkte auch, dass Bavenstedt einen Tag “Spielpause” am Freitag hatte. Dennoch bot der 1.FC insgesamt eine ordentliche Turnierleistung. Einziger Wermutstropfen dürfte die Verletzung von Levi Sklarek sein, der mit einer Fuß-Verletzung mit dem Krankenwagen abtransportiert werden musste.

In Abwesenheit von Björn Zimmermann coachte Co-Trainer Laurin Paris die Bavenstedter zum Turniersieg und war nach Spielende vollends zufrieden:

Das ist natürlich schön hier den Turniersieg zu holen. Ich bin absolut zufrieden, dass haben die Jungs sehr souverän gemacht. Das war durchweg eine positive Leistung während der gesamten Woche.