Das gewohnte Bild – GRIZZLYS sind nicht unbedingt schlechter, verlieren dennoch

Es ist die bekannte Geschichte. Die Helios GRIZZLYS Giesen halten im Spiel gegen die SWD Powervolleys Düren die meiste Zeit gut mit. Dennoch kassieren sie am Ende vor über 1.500 Zuschauern beim Familienspieltag eine 1:3 (21:25, 21:25, 25:19, 23:25) Niederlage. Damit bleibt das Punktekonto bei vier stehen.

Zu Beginn schickte Trainer Itamar Stein folgende Spieler aufs Feld. Im Zuspiel agierte Filip Palgut. Außen und Annahme bildeten Antti Poikela und Jerome Clére, über Diagonal kam Hauke Wagner. Im Mittelblock spielten Mayaula Magloire und Robert Schramm, dazu lief Urban Toman als Libero auf.
Satz eins begann umkämpft. Zunächst gingen die Hausherren nach einem Punkt von Kapitän Hauke Wagner und einem Block von Jerome Clére 2:0 in Front. Doch Düren antwortete und holte sich eine 2:4 Führung. Bis zum Stand von 10:10 blieb der erste Durchgang eng, dann waren es einmal mehr ein paar Eigenfehler zu viel. Die Powervolleys setzten sich ab, immer wieder war es der starke Sebastian Gevert der Angriffe im Giesener Feld versenkte. Auch seine Aufschläge bereiteten Probleme. Auf Seiten der GRIZZLYS traf insbesondere Zuspieler Palgut einige unglückliche Entscheidungen. Nach nicht mal einer halben Stunde verwandelte Gevert zum 21:25.

In Satz zwei konnten sich die Gäste bereits vor der ersten technischen Auszeit (5:8) absetzen. Trainer Stein wechselte da bereits Milan Hrinak für Antti Poikela ein. Im weiteren Satzverlauf brachte er zudem noch Antwain Aguillard für Robert Schramm im Mittelblock. Wirklich für Umschwung sorgten diese Wechsel aber nicht. Zwar blieb der Durchgang eng und umkämpft, aber die Gäste aus Düren lagen meist in Front und konnten sich den Satz ebenfalls mit 21:25 sichern.

Der dritte Satz war dann ein ständiges Hin und Her der Führung. Die Giesener starten sehr gut und lagen 4:1 vorne. Bis zum 6:3 hielt der Vorsprung, dann machte Düren fünf Punkte in Folge bis zur technischen Auszeit (6:8). Bei 9:8 hatten die GRIZZLYS die Führung zurück erobert. Bei 10:10 glichen die Gäste nochmal aus, aber dann setzten sich die Hausherren deutlicher ab. Immer wieder waren es Clére oder Wagner mit guten Angriffen, zudem war die Annahme stabiler und die Eigenfehlerquote nicht mehr so hoch. Über 15:11 und 18:12 wuchs der Vorsprung. Kurzzeitig kamen die Dürener beim Stand von 21:18 noch einmal heran, aber die Giesener konnten den Satz unter Dach und Fach bringen, Hauke Wagner verwandelte den letzten Punkt (25:19).

Leider sollte es einmal mehr nicht zu mehr reichen. In Satz vier liefen die Giesener lange Zeit einem Rückstand hinterher. Beim Stand von 6:8 zur ersten technischen Auszeit hatten sich die Powervolleys leicht abgesetzt. Wirklich abschütteln ließen sich die GRIZZLYS aber nicht, sie gaben alles und kämpften um jeden Ball. Es blieb eng. Zweimal konnten sie noch ausgleichen, beim Stand von 22:22 und 23:23. Doch letztlich war es einmal mehr Sebastian Gevert der mit zwei Punkten den 1:3 Sieg der Gäste unter Dach und Fach brachte (23:25).
Silberner MVP auf Seiten der Gastgeber wurde Libero Urban Toman.