Was ist diesmal für die GRIZZLYS gegen Michael Andrei und Co. drin?

Das erstes Spiel des Jahres in der Volleyball Bundesliga, findet für die Helios GRIZZLYS Giesen vor heimischen Publikum statt. In der Hildesheimer Volksbank-Arena kämpfen die Aufsteiger aus Giesen gegen die bereits aus dem Pokalviertelfinale (Saison 18/19) bekannten SWD powervolleys Düren. Allerdings zu ungewohnter Uhrzeit – statt wie meist Samstagabend 20 Uhr, spielen die Mannen von Trainer Itamar Stein diesmal am Sonntag um 16.00 Uhr.

Durch einen Sieg am vergangenen Samstag gegen die United Volleys aus Frankfurt kletterten die Dürener vom Platz sechs auf den 4. Tabellenplatz des Volleyball Oberhauses und sind nun punktgleich mit dem amtierenden deutschen Meister (Berlin Recycling Volleys). Die GRIZZLYS erwartet also ein hochkarätiger Gegner und ein hoffentlich spannender Volleyball-Nachmittag.
Unter den Dürenern wird auch ein bekanntes Gesicht nach Hildesheim kommen. Mittelblocker Michael Andrei spielte von 2009 bis 2011 in Giesen und wurde 2011 mit GRIZZLY-Kapitän Hauke Wagner Meister der 2. Volleyball Bundesliga. Mit Düren kommt erneut eine hochkarätige Mannschaft nach Hildesheim, mitvielen hochkarätigen Verstärkungen zu Saisonbeginn – unter anderen den Rückkehrern Tomas Kocian und Sebastian Gevert.

Nachdem die GRIZZLYS das vergangene Jahr mit einer 1:3-Niederlage gegen Bühl verabschiedeten, heißt es nun wieder Selbstvertrauen zu sammeln und wieder ins Spiel zu finden. Der verletzte Außenangreifer Marius Appel (Fußgelenk) kann sein Team auch in diesem Spiel nur von der Tribüne unterstützen, machte jedoch in den letzten Wochen deutliche Fortschritte im laufenden Aufbautraining. Mittelblocker Henrik Behmenburg trainiert, bereits seit einigen Wochen wieder zusammen mit der Mannschaft. Er hat seine Fingerverletzung überwunden und steht Trainer Stein am Sonntag somit als spielerische Alternative zur Verfügung. Der GRIZZLYS-Trainer kann somit fast auf den vollen Kader zurückgreifen, lediglich Appel wird fehlen.
Es bleibt abzuwarten, was diesmal für die Giesener drin ist. Bis auf den Sieg über Rottenburg, sowie den einfachen Punktgewinn bei der 2:3 Niederlage gegen Friedrichshafen gab es meist nur lobende Worte. Die helfen allerdings nicht bei der Mission Klassenerhalt. Gerade vor heimischem Publikum sollten noch ein paar Punkte folgen.