Kantersieg lässt Eintracht zum Spitzenreiter aufschließen

Einen Kantersieg landete Eintracht Hildesheim gestern Abend in Berlin. Am Ende einer klar dominierten Begegnung besiegten die Hildesheimer die zweite Garde der Berliner Füchse haushoch mit 37:22, nachdem sie beim Seitenwechsel 16:11 geführt hatte. Mit dem nunmehr vierten Auswärtssieg der Saison hat Eintracht zum HC Empor Rostock aufgeschlossen und führt die Tabelle gemeinsam mit den Hansestädtern an.

Wir waren heute richtig gut. Die Abwehr hat hervorragend geblockt und die Gegenstöße saßen perfekt. Es hat wirklich Spaß gemacht, die Spieler haben eine tolle Leistung gezeigt

frohlockte Trainer Gerald Oberbeck nach dem Spiel.
Vom Anwurf an spielten die Gäste zielstrebig, entschlossen und couragiert. Die Berliner 1:0 Führung sollte gleichzeitig ihre letzte gewesen sein. Bereits der 13. Minute war klar, wer die Halle als Sieger verlassen würde. Da nämlich hatte Eintracht mit schnellem Umschaltspiel eine 1:7 Führung erspielt und beherrschte den Gegner schon in dieser frühen Phase nach Belieben. Lukas Schieb und Matteo Ehlers bildeten einen ausgezeichneten Innenblock in der Abwehr, Paul Twarz parierte zwischen den Pfosten gut. Die abgefangenen Bälle wurden in Gegenstöße umgesetzt. Lothar von Hermanni und Rene Gruszka schlossen immer wieder hervorragend ab. Lediglich in den letzten Minuten vor der Pause blieben vereinzelt Chancen ungenutzt, sonst wäre die Halbzeitführung höher als 11:16 ausgefallen.
Nach dem Wechsel beseitigten die Hildesheimer dann schnell auch die letzten Zweifel am vierten Auswärtserfolg der Saison. Sechs Minuten nach Wiederanpfiff war der Vorsprung auf 11:20 angewachsen. Fynn Wiebe spielte jetzt durch, schloss aus der zweiten Welle erfolgreich ab. Mit immer wiederkehrenden Gegenstößen wurden die Berliner jetzt überrannt. In der 39. Minute betrug die Tordifferenz beim 12:22 erstmals zehn Tore. Damit aber war der Torhunger aber keinesfalls gestillt, kontinuierlich wurde die Führung ausgebaut. Am Ende feierte die Mannschaft einen 22:37 Kantersieg und konnte gut gelaunt die Rückfahrt antreten.

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