Überragender Koob sichert Söhre knappen 25:23 Heimsieg!

Nach zuletzt zwei Niederlagen in der Liga in Folge, empfingen die Sportfreunde Söhre am gestrigen Abend den HV Barsinghausen in der Steinberghalle in Diekholzen. Trainer Sven Lakenmacher musste auf insgesamt sechs Spieler verzichten, darunter auch Kapitän Maxi Kolditz, Torwart Eric Prützel und Außen Jan-Philip Naß.

Dafür sprangen gestern andere in die Bresche. Zum Beispiel Neuzugang Julius Bartels, der in der Anfangsphase gleich drei Tore warf und so für eine 4:2 Führung nach etwas mehr als fünf Minuten sorgte. Ansonsten sorgten auch immer wieder Yannik und Niklas Ihmann für Tore. Die Gäste aus Barsinghausen hielten aber dagegen und konnten nach elf Minuten zum 5:5 ausgleichen und nach 16 zum 6:6.
Danach setzten sich die Sportfreunde dank einer ordentlichen Deckung und Effektivität im Angriff leicht ab. Nach Toren von Nils Wilken, Yannik Ihmann und Finn Meiners stand es 10:7. Ganz so leicht ließ sich der HVB nicht abschütteln, aber nach weiteren zwei Treffern von Yannik Ihmann stand es zur Pause 15:11.

Nach dem Seitenwechsel durchlebten die Gastgeber eine kurze Schwächephase. Innerhalb von nur drei Minuten machten die Gäste aus 15:11, 15:15. Gleich drei Tore hatte Fabian Wetzker geworfen, eins ging auf das Konto von Julian Frädermann. Gäste-Keeper Patryk Wiacek ließ die Söhrer zudem kurz verzweifeln, ehe erneut Yannik Ihmann per Siebenmeter zum 16:15 traf. Dann ging es hin und her, ehe sich Barsinghausen 15 Minuten vor dem Ende durch Julian Frädermann eine 20:22 erspielte.
Nach einer Auszeit von Söhres Trainer Lakenmacher agierten seine Mannen aber wieder konzentrierter und vor allem begann nun die große Show von Keeper Jan Koob. Sechs Minuten vor dem Ende konnte Yannik Ihmann zum 23:23 ausgleichen. Koob hatte zuvor einige freie Bälle pariert und entschärfte danach einen Siebenmeter. Das nutzte Philipp Klein zur 24:23 Führung. Koob hielt einen weiteren Siebenmeter und Meiners gelang der 25:23 Siegtreffer. Um endgültig zum Mann des Abends zu werden, parierte Koob auch noch einen dritten Siebenmeter in den letzten sechs Minuten.
Trainer Sven Lakenmacher zeigte nach Abpfiff Verständnis für die Situation und war froh über den Erfolg:

Meine Mannschaft ist ein bisschen verunsichert nach den zwei Niederlagen. Aufgrund der personellen Situation merkt man auch, dass erstens unser Spiel nicht das gleiche ist, wie es am Anfang war und man merkt auch, dass Spieler die immer spielen müssen wie Yannik, Niklas oder Nils, dass da auch ein Kräfteverschleiß zu spüren ist. Die Jungs müssen 60 Minuten Angriff Abwehr spielen und das ist auf dem Niveau schon schwierig. Da lässt dann irgendwann mal die Kraft nach und Fehler entstehen, dass ist auch klar, aber wir haben uns zum Glück nochmal rausgezogen, aus dem Loch zweite Halbzeit. Es hätte nicht so sein müssen, nach 15:11 geben wir die Führung zu schnell her. Aber letztendlich bin ich froh, dass wir die zwei Punkte geholt haben und die Jungs bis zum Umfallen gekämpft haben.