Sieg über Gotha bringt Heimspiel gegen Düren im DVV-Pokal

Die Helios GRIZZLYS Giesen haben sich am Wochenende für das Viertelfinale des DVV-Pokals qualifiziert. Nur drei Tage nach dem ersten Punktgewinn in der Volleyball-Bundesliga gegen den VfB Friedrichshafen waren die Mannen von Trainer Itamar Stein beim Süd-Zweitligisten VC Gotha zu Gast.

Der GRIZZLYS-Trainer setzte bei seiner Startaufstellung auf Spieler, die bereits am vergangenen Mittwoch, beim Spiel gegen den Rekordmeister aus Friedrichshafen stark aufgespielt hatten. Lediglich Kapitän Hauke Wagner musste sich zunächst mit einem Platz auf der Bank genügen. Gegen einen hochmotivierten Zweitliga-Aufsteiger lösten die GRIZZLYS nach drei Sätzen (25:23, 25:19, 25:15) das Ticket zum DVV-Pokal Viertelfinale. Ein historisches Ereignis, waren die Giesener in den vergangenen Spielzeiten doch noch nie über das Achtelfinale herausgekommen. Beim Spiel gegen das Zweitliga-Team vom VC Gotha waren die Gastgeber im ersten Satz ganz nah dran an der Sensation eines Satzgewinns. Hochklassige Spielzüge prägten den ersten Durchgang, mit dem glücklicheren Ausgang für den Erstligisten. In den nachfolgenden Sätzen steigerten sich die Giesen GRIZZLYS stetig und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Mitte des zweiten Satzes brachte Stein Robert Schramm als Mittelangreifer ins Spiel und im Laufe des dritten Satzes kamendann auch Malte Neubert im Zuspiel, Hauke Wagner über Diagonal und André Illmer auf der ungewohnten Außenposition zu ihren Einsätzen. Maximilian Ströbl stand nach seiner Knie-OP zwar wieder im Kader, wurde aufgrund seines verletzungsbedingten Trainingsrückstandes, genau wie im Ligaspiel gegen den VfB Friedrichshafen, jedoch noch nicht eingesetzt. MVP wurde bereits zum viertel Mal in Folge der Franzose Jerome Clére.

Am gestrigen Sonntag wurde dann auch gleich von der VBL das Viertelfinale ausgelost. Die Auslosung bescherte den GRIZZLYS ein Heimspiel. Am Samstag 24.November gastieren die SWD Powervolleys Düren um 19 Uhr in der Hildesheimer Volksbank-Arena. Mit den Dürenern kommt der ehemalige Giesener Michael Andrei zurück an alte Wirkungsstätte.