Freud und Leid in der Handball Oberliga – Söhre im Soll, Börde rutscht ab

Die Tendenzen aus der letzten Saison scheinen auch in der aktuellen Spielzeit zu gelten. Während die Sportfreunde Söhre sich in der Handball Oberliga wieder in der oberen Tabellenhälfte behaupten, befindet sich die SG Börde im Abstiegskampf.

Bereits am Samstag war die SG Börde beim HV Barsinghausen zu Gast. In Duell der unteren Tabellenregion, das sehr wichtig war. Deshalb charterten die Gäste auch einen Bus und nahmen ein paar Fans mit. Helfen sollte das allerdings nicht, denn die Mannen von Trainer Michael Nechanitzky kamen ohne Punkte heim. Am Ende stand sogar eine deutliche 34:24 Niederlage auf der Anzeigetafel.
In Halbzeit eins präsentierten sich die Adler noch gleichwertig. Das Spiel ging ständig hin und her, die Führngen wechselten ebenso oft. Zunächst führten die Barsinghäsuer 7:5, dann aber lagen plötzlich die Börde-Handballer nach schnellen Toren von Moritz Büchner, sowie gleich zweimal Simon Ratzke 7:8 vorn. Erst zum Ende der Halbzeit konnte sich der HVB erneut eine Führung erspielen, mit 16:14 ging es in die Pause.
Wie schon im Spiel in der Vorwoche gegen Vinnhorst erlebte die SGB nach der Pause eine schlechte Phase. Innerhalb von vier Minuten machten die Hausherren aus einem 17:15 ein 20:15. Kenny Blotor beendete die vier Minuten ohne Tor mit dem Treffer zum 20:16. Doch das Spiel schien damit gelaufen, denn den Vorsprung konnten die Adler nicht mehr verkürzen. Stattdessen bauten die Gastgeber diesen immer weiter aus, sodass nach 60 Minuten eine Niederlage mit zehn Toren Rückstand (34:24) zu Buche stand.

Die Sportfreunde Söhre hatten gestern die HSG Schaumburg-Nord zu Gast. Die Hausherren erwischten einen Start nach Maß. Zwei Tore von Niklas Ihmann, sowie eines von Kapitän Maximilian Kolditz besorgten schnell eine 3:0 Führung. Erst nach fast sechs Minuten trafen die Gäste durch Maximilian Dohmeier das erste Mal. Beim drei Tore Vorsprung blieb es zunächst auch. Mitte der ersten Hälfte bauten die Söhrer diesen dann aus und das trotz der Verletzung von Kapitän Kolditz. Der gerade wiedergenesene Spielmacher musste mit Schmerzen im Bereich der Hüfte/Leiste passen.
Gleich zweimal traf sogar Torwart Eric Prützel zum 9:5 und 10:5 ins leere Tor der Schaumburger, weil diese mit dem 7.Feldspieler agierten. Yannik Ihmann legte sogar das 11:5 nach. Zur Pause lagen die Mannen von Trainer Sven Lakenmacher nach weiteren Treffern von Fabian Schweiger, sowie Yannik und Niklas Ihmann mit 14:7 in Front.
Nach der Pause konnten die HSG’ler kurzzeitig nach drei Treffern von Marcel Rose auf 16:12 verkürzen. Doch die Söhrer konterten dies direkt. Zwei Treffer von Niklas Ihmann, sowie zwei von Nils Wilken sorgten für eine 20:12 Führung. Der Vorsprung blieb dann bis zm Ende konstant. Schlussendlich stand ein ungefährdeter 29:22 Heimsieg nach Ablauf der 60 Minuten fest.