Mit voller Konzentration will Eintracht beim Spitzenteam bestehen

Diese Auswärtsaufgabe wird noch einmal eine Stufe schwieriger als zuletzt der 1. VfL Potsdam. Mit der Partie beim TSV Altenholz trifft Eintracht Hildesheim auf das Spitzenteam der 3. Liga Nord der letzten Jahre. In der zurückliegenden Saison landeten die Wölfe des TSV auf dem zweiten Platz hinter dem HSV Hamburg, im Jahr davor wurde das Team sogar Meister der Staffel, verzichtete aber auf den Aufstieg. Jetzt liegt Altenholz wieder in der Spitzengruppe der Liga. Dieses Auswärtsspiel dürfte eine der schwersten Hürden für die Hildesheimer in diesem Jahr sein. Umso mehr hofft man im Eintracht-Lager auf einen vollen Kader, doch unter der Woche gab es noch den ein oder anderen Spieler, dessen Einsatz fraglich ist.

Trainer Gerald Oberbeck hat sich im Videostudium den nächsten Gegner schon genau angeschaut. „Altenholz hat auch in diesem Jahr eine sehr starke Mannschaft“ sagt der Hildesheimer Coach, der den TSV auch in den letzten Jahren verfolgt hat. „Als Kooperationspartner des THW Kiel kommen beim TSV Altenholz einige Spieler mit hohem Potenzial zum Einsatz.“Die Wölfe können sich dabei zunächst mal auf ein sehr starkes Torhütergespann verlassen, zu dem unter anderem der ehemalige Eintracht-Spieler Tom Landgraf gehört. Im Angriff führt Jonas Ottsen in der Rückraummitte sehr klug Regie und ist zudem sehr torgefährlich. Auch Außenspieler Malte Voigt ist ein sicherer Vollstrecker.

Die Mannschaft von Trainer Mirko Baltic hatte zuletzt im Topspiel beim HC Empor Rostock allerdings das Nachsehen. Mit 31:27 musste man sich dort geschlagen geben und hat nach der Heimniederlage gegen Magdeburg und der Auswärtspleite beim MTV Braunschweig nun mit sechs Minuspunkten den dritten Tabellenplatz inne. Für Eintracht-Coach Gerald Oberbeck ist der eigene Matchplan längst klar: „Wir haben zuletzt auch in Potsdam ein paar Fehler gemacht, die uns nicht mehr passieren sollten, das müssen wir unbedingt abstellen, wenn wir in Altenholz etwas mitnehmen wollen.“ Mithelfen soll dabei auch Maurice Lungela, der in dieser Woche allerdings noch außer Gefecht war. Auch Lukas Schieb und Maurice Herbold sind angeschlagen und müssten am Samstag wohl auf die Zähne beißen, wenn sie denn spielen können.