Heimspiel statt Ostsee für Eintracht

Bei bestem Wetter hätte es an diesem Samstag eigentlich eine schöne Auswärtsfahrt zur HSG Ostsee N/G für die Eintracht-Spieler geben sollen, doch dort war keine Halle frei, weshalb das Spiel auf den 8.11. verschoben wurde. Diese Möglichkeit nutzte die zweite Mannschaft der SG Flensburg Handewitt für eine Anfrage das Spiel auf diesen Sonntag zu verlegen. Eintracht stimmte zu und somit heißt es nun Heimspiel statt Ostsee und für die Bundesligareserve aus Flensburg zwei Spiele an zwei Tagen.

Bereits am Samstag spielen die Flensburger um 19:00 Uhr in Großburgwedel bevor sie dann am Sonntag um 17:00 Uhr in der Volksbank-Arena in Hildesheim ran müssen. Für die Bundesligareserve ist das reine Kalkulation. Nur eine Fahrt für zwei Auswärtsspiele. Hinzu kommt, dass Trainer Michael Jacobsen neben der sportlichen Herausforderung auch die Tatsache schätzt, dass seine Jungs auf dieser Tour viel Zeit miteinander verbringen und somit das Teambuilding gefördert wird. Auch einkalkuliert: Zuerst in Großburgwedel gut mithalten und wenn möglich punkten und in Hildesheim Erfahrung mitnehmen. Flensburgs 2:6 Punkte hingegen sind wenig aussagekräftig. Durch Verletzungen und Verleihen an die erste Mannschaft war die Reserve in den letzten Spielen teilweise sehr geschwächt. Besonders zu achten ist auf Spielmacher Dani Baijens, der zuletzt zwei Mal in der Champions League für die erste Mannschaft traf.

Mit einer Leistung wie beim letzten Spiel gegen den SV Anhalt Bernburg sollte das Spiel für die Eintracht ein ungefährdeter Sieg werden. Bis auf Maurice Herbold und die Langzeitverletzten steht Gerald Oberbeck der gesamte Kader zur Verfügung. Doch trotz Favoritenrolle warnt er:

„Auch wenn die Flensburger am Sonntag schon ein Spiel in den Knochen haben werden, werden sie in unserer Arena alles geben. Das ist eine junge Mannschaft, die man nicht unterschätzen darf.“

Anpfiff ist am Sonntag um 17:00 Uhr in der Volksbank-Arena.