Eintracht will zurück in Erfolgsspur

Nach drei Siegen in Folge machten sich viele Eintracht-Anhänger begründete Hoffnungen eine große Rolle mit um die Meisterschaft in der 3. Liga Nord spielen zu können, doch dann kam vor zwei Wochen die schmerzhaft deutliche Niederlage beim HC Empor Rostock, die sowohl Fans als auch Mannschaft auf den Boden der Realität zurück gebracht hat. Der Angriff funktioniert zwar größtenteils trotz des Fehlens von Spielmacher Robin John, doch in der Abwehr lässt sich das Fehlen von Adam Papadopoulos und Chris Meiser noch nicht kompensieren. Ein ähnliches Problem hat auch der nächste Gast der Eintracht, der SV Anhalt Bernburg.

Während die Eintracht 112 Gegentore in der bisherigen Saison erhielt, sind es beim SV Anhalt Bernburg 166, Spitzenwert der Liga. Das überrascht, denn die Bernburger waren in naher Vergangenheit für ihre aggressive Abwehr am Rande der Legalität berüchtigt. Doch man darf nicht unbeachtet lassen, dass die Bernburger vor allem von den Top-Clubs der Liga eingeschenkt bekamen. Im Angriff funktioniert das neue System von Trainer Martin Ostermann allerdings sehr gut, 26 Tore mehr als die Eintracht. Auch gegen Eintrachts letzten Gegner Rostock machte es der SVA deutlich spannender und kämpfte bis kurz vor Schluss noch um den Sieg. Besonders zu achten ist auf  Rechtsaußen Nico Richter und Rückraumspieler Marc Godon.

Für die Eintracht wird das Spiel ganz gewiss kein leichtes, auch wenn es die Tabellensituation zunächst einmal so darstellt. Bernburg kam von Spiel zu Spiel immer besser in Fahrt und besitzt großes Potential. Die Hildesheimer müssen es schaffen sich in der Abwehr zu stabilisieren, denn wie in vielen Spielen wird genau dort und in der Torwartleistung der Schlüssel zum Sieg liegen. Doch gerade hier bestehen bei der Eintracht noch Verletzungssorgen. Wäre Jakub Lefans Ausfall noch durch Paul Twarz kompensierbar, so sähe das bei Kreisläufer Niko Tzoufras (beide Foto) doch erheblich anders aus. Gerald Oberbeck ist bei den beiden Persionalen allerdings zuversichtlich. Für Maurice Herbold wird es vermutlich noch nicht reichen.

Anpfiff ist am Sonntag um 17 Uhr in der Volksbank-Arena.