Erste Niederlage für Eintracht

Bereits beim ersten richtigen Härtetest musste die Eintracht den Kürzeren ziehen. 31:21 verloren die Hildesheimer am Samstag gegen den HC Empor Rostock. Leon Mehler im Tor sorgte mit zahlreichen Paraden für den Grundstein des Erfolges.

Bereits zu Beginn startete die Eintracht bescheiden. Bereits nach 3 Minuten beim Spielstand von 2:0 zog Gerald Oberbeck die erste Auszeit,obwohl die Hildesheimer erst einen Angriff vergaben. Dennoch stimmte die Körpersprache in der Abwehr nicht, sodass ein Beginn wie gegen Burgwedel zu erwarten war. Die eingewechselten Herbold und Wiebe, die den Mittelblock stärken sollten, hielten die Rostocker allerdings auch nicht auf. Die Eintracht kassierte immer wieder einfache Tore während die Rostocker Abwehr sich immer weiter zu einem Bollwerk formte. in der 9. Minute beim Stand von 6:2 versuchte Oberbeck dann mit einem Torwartwechsel wieder Stabilität in die Defensive zu bringen. Doch auch dies sollte nicht den erwarteten Erfolg bringen. Auch Eintrachts zweite Auszeit in der 14. Minute half nicht weiter. Rostock zog immer weiter davon gestützt von einer starken Abwehrleistung und Leon Mehler im Tor. Die Hildesheimer kamen in ihrer Abwehrarbeit hingegen weiterhin nicht mit dem Rückraum klar, sodass die Hansestädter verdient mit einer 17:11 Führung in die Pause gingen.

In der zweiten Hälfte setzte sich das Spiel exakt genauso fort. Nachdem die Eintracht mittlerweile ihren fünften 7-Meter verworfen haben und auch noch mit Fehlpässen begannen, nahm Gerald Oberbeck in der 38. Minute seine letzte Auszeit beim Stand von 20:11. Doch auch dies sollte die Rostocker nicht aufhalten. Immerhin der sechste 7-Meter der Hildesheimer fand seinen Weg in’s Tor der Heimmannschaft, doch bis auf ein paar Paraden von Paul Twarz, ließ jegliches letztes Aufbäumen auf sich warten. Eintracht war deutlich unterlegen. Selbst in Überzahlsituationen, von denen es einige gab, sah man der Eintracht bis auf wenige Treffer in das leere Tor keinen Vorteil an. Am Ende geht das Ergebnis auch in der Höhe von 31:21 vollkommen in Ordnung. Neben einem starken Mehler im Tor glänzten Robin Breitenfeldt mit 9 und Andre Meuser mit 7 Treffern für die Empor.

Wieder einmal stand die Eintracht in der Defensive nicht stabil genug und bekam dieses Mal von einer gute Rostocker Mannschaft, die sowohl offensiv als auch defensiv ein richtig gutes und ansehnliches Spiel machte, die Quittung dafür. Das Spiel zeigte, dass die Hildesheimer um mit den anderen Top-Teams der Liga mithalten zu können, noch eine Schippe drauf legen müssen. Zeit zur Aufarbeitung bleibt genug, denn weiter geht es nach einem spielfreien Wochenende erst am 30.9. in heimischer Halle gegen Bernburg.