Vorne hapert es noch – keine Punkte zum Auftakt für Börde

Die SG Börde Handball hat zum Auftakt der neuen Oberliga-Saison keinen Erfolg feiern können. Bei der HSG Schaumburg-Nord unterlag die Mannschaft von Neu-Trainer Michael Nechanitzky gestern Nachmittag mit 30:25. Zur Pause stand es 16:10.

Der Beginn der Partie verlief verheißungsvoll, keine der beiden Mannschaften konnte sich wirklich absetzen, stattdessen blieb das Spiel fast eng. Die Schaumburger lagen zwar die meiste Zeit in Front, mehr als drei Tore betrug der Rückstand aber nie. Über 5:2 und 7:4 für die HSG schafften es Kenny Blotor und Jirka Strube kurz vor der 20.Minute zum 8:8 und 9:9 sogar auszugleichen.
Dann allerdings folgte eine Schwächephase bis zur Halbzeitpause. Mit einem 6:0-Lauf bauten die Gastgeber die Führung auf 15:9 auf. Immerhin konnte Blotor per Siebenmeter auf 15:10 verkürzen, doch Mirko Thieme sorgte für den 16:10 Halbzeitstand. Die Defensive stand ordentlich, das Problem lag in der Offensive, vorne verwarfen die Mannen um Kapitän Jirka Strube zu viel.

Nach der Pause blieb das Bild unverändert. Zwar trafen beide Mannschaften nun regelmäßig, aufholen konnte die SG Börde aber nicht mehr. Lediglich wenige Augenblicke vor Schluss konnte man kurzzeitig den Rückstand auf vier Tore verkürzen. Schlussendlich sprang eine 30:25 Niederlage beim ersten Ligaspiel heraus.

Sinnbildlich für die Schwäche in der Offensive – Kenny Blotor mit acht Treffern bester Werfer, erzielte sechs Treffer von der Siebenmeter-Linie aus. Ansonsten waren nur Franz Köhler (sechs) und Jirka Strube (vier) einigermaßen erfolgreich.