Behrens-Doppelpack bringt Bav drei Punkte – Landesliga Hannover

Obwohl er nicht 90 Minuten durchspielen konnte, war Brian-Bruno Behrens für den SV Bavenstedt Mann des Spiels. In der Landesliga Hannover hatte der SVB den SV B-E Steimbke zu Gast. Knapp 200 Zuschauer kamen zum einmal mehr kostenfreien Heimspiel.

Und das ging gleich gut los. Bereits nach fünf Minuten brachte Justin Sandtvos die Hausherren in Front. Bastian Hattendorf war zunächst mit einem Schuss an der Latte gescheitert, Sandtvos verwandelte den Abpraller per Volleyabnahme.
Doch die Führung hielt keine fünf Minuten, denn nach einer Ecke köpfte Arnold Schneider zum 1:1 Ausgleich ein. Torhüter Bastian Fielsch machte dabei eine unglückliche Figur. Danach entwickelte sich ein offenes Spiel mit einigen Chancen auf beiden Seiten. Stürmer Brian-Bruno Behrens scheiterte gleich zweimal im Eins-gegen-Eins an Steimbkes Keeper. Auch Hattendorf vergab noch eine Chance. Aber auch Steimbke versteckte sich nicht nur in der Defensive. Ein zwei Konter waren durchaus sehr gefährlich. Bastian Fielsch musste vor der Pause zweimal sein ganzes Können aufzeigen um die Bavenstedter vor einem Rückstand zu bewahren.
Bis zur Halbzeitpause blieb es beim 1:1 unentschieden.

Nach der Pause waren die Mannen von Trainer Björn Zimmermann klar tonangebend. Von den Gästen aus Steimbke kam nicht mehr viel. Es dauerte allerdings bis zur 61.Minute bis die erneute Führung fiel. Nach einer tollen Flanke aus dem Halbfeld von Marcel Schrader köpfte Behrens aus elf Metern zum 2:1 ein. In der 70.Minute sah der Steimbker Arnold Schneider wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte. Marcel Czauderna musste das Spielfeld auch verletzt verlassen.

Die Entscheidung fiel dann eine Viertelstunde vor dem Ende. Nach einem schweren Abspielfehler eines Steimbker Verteidigers konnte Behrens allein auf das Tor zulaufen. Vor dem Tor blieb er eiskalt und traf zum 3:1. Allerdings verletzte sich der Stürmer dabei am Oberschenkel und musste das Feld ebenfalls verlassen. Da Zimmermann bereits dreimal gewechselt hatte, spielte man nun wieder zehn gegen zehn. In der Nachspielzeit betrieb Jan Riekchof mit dem 3:2 immerhin noch Ergebniskosmetik.