22:40! Eintracht gewinnt Testspiel zur Saisoneröffnung in Söhre

Die Sportfreunde Söhre haben am gestrigen Samstagabend in der heimischen Diekholzener Steinberghalle ihre Saisoneröffnung für die Spielzeit 2018/19 gefeiert. Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums in 2017 hatte Gerald Oberbeck ein Testspiel mit Eintracht Hildesheim zugesagt, zu diesem man nun erschien.

Knapp 250 Zuschauer fanden bei sehr heißen Temperaturen den Weg in die Sporthalle. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit hatten die Sportler aber ihre liebe Mühe und Not ein vernünftiges Handballspiel zustande kommen zu lassen, denn entweder war der Ball feucht und schwitzig oder es gab nasse Stelle am Boden, die wegen der Verletzungsgefahr aufgewischt werden mussten.
Von Beginn an ließ die Eintracht keinen Zweifel aufkommen, wer diese Partie gewinnen würde. Nach zuvor zwei Niederlagen in den ersten Testspielen, waren die Söhrer sicherlich ein gern gesehener Gegner. Schnell setzte sich der Drittligist ab. Isbesondere Maurice Lungela zeigte sich treffsicher. Die Söhrer wirkten noch nicht so spritzig und nicht hellwach, was die Eintracht mit vielen einfachen Toren bestrafte. Schon zur Pause stand es 11:22 aus Sicht der Söhrer.
Die Mannschaft von Trainer Sven Lakenmacher hat sich sehr verjüngt, da wird es in den nächsten Wochen der Vorbereitung noch ein paar Sachen geben, an denen man arbeiten muss. Auch in Durchgang zwei änderte sich nichts am bisherigen Spielgeschehen. Die Eintracht spielte schnellen und dynamischen Handball. Man merkte durchaus, dass die Hildesheimer bereits einige Einheiten mehr im Tank hatten. Außerdem kam auf Söhrer Seite auch etwas Pech mit einigen umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidungen hinzu. Möglicherweise wäre die Niederlage sonst um zwei oder drei Tore geringer ausgefallen. Somit stand schlussendlich ein deutliches 22:40 für die Eintracht zu Buche.

Eintrachts Trainermanager Gerald Oberbeck fand nach dem Spiel folgende Worte zum Test:

Es war natürlich sehr sehr warm hier in der Halle, dass macht es nicht unbedingt leicht. Es war sehr rutschig und der Ball oft schwitzig. Trotzdem war es ein guter Test für uns, denn man aber nicht überbewerten sollte.

Auch Rückkehrer Lothar von Hermani stimmte da mit ein:

Wir hatten ein gutes Tempo im Spiel, sind dadurch zu vielen einfachen Toren gekommen. Das war schon echt in Ordnung, jetzt gilt es noch an der Feinabstimmung in allen Bereichen zu arbeiten.

Söhres Trainer Sven Lakenmacher konnte die Niederlage gut einordnen:

Wir haben uns bewusst dafür entschieden einige stärkere Testspielgegner einzuladen, da kann man auch immer mal sehen woran es noch hapert oder wir arbeiten müssen. In der Anfangsphase haben wir zu schnell zu viele Gegentore bekommen, da geht dann auch ein bisschen der Kopf runter und alles wird ein bisschen schwerer. Die Mannschaft ist jung und lernwillig, wir haben noch sechs Wochen Zeit und werden nun weiter konzentriert arbeiten.